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Gaskunden von TelDaFax noch immer unsicher

Nachricht vom 8.4.2011Anzeige
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Der deutsche Gasversorger TelDaFax verliert weitere Gaskunden an Grundversorger. Jetzt haben auch die Stadtwerke Hammelburg die Zusammenarbeit mit dem Gasversorger aufgehoben. TelDaFax habe auch bei diesem Netzbetreiber die Netznutzungsentgelte nicht bezahlt. Die rund 40 Kunden müssen sich nun umorientieren und erhalten ihr Gas zunächst aus dem Grundversorgungsvertrag der Stadtwerke Hammelburg. Dies berichtet die ‚Mainpost‘ am 08. April.




Gaskunden von TelDaFax noch immer unsicher

Gaskunden von TelDaFax noch immer unsicher

Erstmaliger Vorfall



Stadtwerke-Geschäftsführer Norbert Kühnel, verweist darauf, dass dies der erste Fall sei, dass man eine Zusammenarbeit mit einem Gasversorger kündige, seitdem das Gasnetz der Stadtwerke Hammelburg durch Fremdfirmen genutzt werden kann. Zudem informieren sich derzeit sowohl Strom- und Gaskunden von TelDaFax bei den Stadtwerken, wie es mit ihrer Energieversorgung weiter gehen werde. Die Ersatzversorgung übernehmen die Stadtwerke als Grundversorger für zunächst drei Monate. Allerdings sind die Energiekosten in den Ersatz- und Grundversorgungstarifen höher als bei den TelDaFax Tarifen. Über die Höhe der finanziellen Mehrbelastung konnte Kühnel jedoch keine Angaben machen. Kunden, die sich zum Jahresende für einen TelDaFax-Gastarif mit Vorauskasse entschieden haben, könnten nun vor dem Problem stehen, dass die Zahlungen nicht erstattet werden. Erst seit Jahresbeginn hatte der Versorger Vorauszahlungstarife aus dem Angebot genommen.


Probleme bringen Aufschwung für Stadtwerke



Kühnel verweist auf einen neuen Trend. Aufgrund der Probleme mit dem Billig-Gasanbieter TelDaFax entscheiden sich viele Gaskunden für einen Gastarif bei den Stadtwerken und wollen auch längerfristig von dem Versorger mit Gas beliefert werden. Er macht die Tatsache, dass die Versorger in Problemfällen schwer telefonisch erreichbar sind, teilweise für diese Entwicklung verantwortlich. TelDaFax muss sich derzeit bundesweit mit 26 Netzbetreibern auseinandersetzen, die die ausstehenden Netznutzungsentgelte einfordern. Die meisten Betreiber haben die Zusammenarbeit bereits unterbrochen oder diesen Schritt zumindest angekündigt.







Redaktion Stromvergleich.de: Gerhard Solter

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