Gasanbieter TelDaFax verliert weiteres Gasnetz

4.4.2011 | Redaktion: Nadine Rom
Laut einem Bericht der ‚Borkener Zeitung‘ hat nun auch der Gasnetzbetreiber Gelsenwasser die Zusammenarbeit mit dem Gasversorger TelDaFax gekündigt. Die Kündigung erfolgte zum ersten April, teilte Gelsenwasser mit. Als Grund dafür gab das Unternehmen nicht bezahlte Rechnungen für die Durchleitung des Gases von TelDaFax an.
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Gasanbieter TelDaFax verliert weiteres Gasnetz

Gasanbieter TelDaFax verliert weiteres Gasnetz

Negativschlagzeilen reißen nicht ab



Der deutsche Gaslieferant TelDaFax muss sich erneut mit der Kündigung eines Gasnetzbetreibers auseinandersetzen. Der Gasnetzbetreiber Gelsenwasser hat nach Unternehmensangaben am ersten April die Zusammenarbeit mit TelDaFax beendet. Der Troisdorfer Gasanbieter hatte zum wiederholten Mal die Netznutzungsentgelte nicht bezahlt. In der Vergangenheit haben verschiedene Gasnetzbetreiber die Kooperation mit dem Gasunternehmen aufgrund von nicht bezahlten Rechnungen beendet. In der vergangenen Woche war bekannt geworden, dass ein neuer Investor das Unternehmen sanieren wolle. Der Investor investierte einen zweistelligen Millionenbetrag.


Gaskunden müssen Gasversorger wechseln



Die Gaskunden von TelDaFax sind ebenfalls von den Kündigungen der Gasnetzbetreiber betroffen. Denn da TelDaFax dann keine Genehmigung mehr hat, das eigene Gas durchzuleiten, können die Gaskunden nicht mehr mit Gas versorgt werden. In diesen Fällen übernimmt der Grundversorger die Belieferung mit Gas. Die Gaskunden rutschen in den Grundversorgungstarif des jeweils örtlichen Grundversorgers. Dies gilt auch für die TelDaFax-Gaskunden aus dem Versorgungsgebiet von Gelsenwasser. Den Gaskunden wird jedoch geraten, im Beisein eines Zeugen den Gaszählerstand zu notieren und diesen an TelDaFax zu übermitteln. Dadurch könne eine Verbrauchsschätzung verhindert werden. Gaskunden, die bereits eine Vorauszahlung geleistet haben, sollten eine Rückzahlung fordern. Und dies per Einschreiben.

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