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Fracking-Erdgasbohrungen bei Vechta

| Redaktion:
Der US-Konzern Exxon Mobil hatte eigentlich für diesen Sommer Erdgasbohrungen in Vechta-Holzhausen angekündigt. Zum Einsatz kommen sollte das in der Vergangenheit stark umstrittene Fracking-Verfahren. Allerdings habe der Konzern bislang keinen Antrag beim Landesbergbauamt gestellt, Bohrungen durchführen zu dürfen. Eine Behördensprecherin teilte zudem mit, dass bisher auch keine Anträge genehmigt wurden. Wie das Pressemitteilungsportal ‚ptext.de‘ am Freitag mitteilt, schweigt der Konzern bislang dazu.
Fracking-Erdgasbohrungen bei Vechta

Fracking-Erdgasbohrungen bei Vechta

Weitere Erdgasbohrungen angekündigt



Im Oktober begannen die Auseinandersetzungen über mögliche Erdgasbohrungen in Vechta-Holzhausen. Der Konzern Exxon Mobil hatte angekündigt, Bohrungen nach Erdgas unter Anwendung der umstrittenen Fracking-Methode durchführen zu wollen. Bei dem Verfahren wird mit Chemikalien und Sand versetztes Wasser in die Gesteinsschichten gepresst, diese brechen auf und dann wird das Erdgas freigesetzt. Norbert Stahlhut, Sprecher des Konzerns, hatte im Oktober Bohrungen angekündigt und diese gegen die Kritik verteidigt. Es würden enorme Sicherheitsvorkehrungen getroffen, sagte er. Da Holzhausen in Vechta jedoch ein Wasserschutzgebiet ist, regte sich auch weiterhin Widerstand. Uwe Barthels, Bürgermeister in Vechta, forderte generell das Verbot von Bohrungen in Wasserschutzgebieten.


Neue Bohrungen in Brettorf und Lünne



Auch wenn in Vechta bislang keine weiteren Genehmigungen erteilt wurden, erteilte das Bergbauamt Exxon Mobil die Erlaubnis, in Brettorf bei Döttlingen aus dem Landkreis Oldenburg sowie in Lünne im Emsland die Erlaubnis für Bohrungen. In den vergangenen Jahren ist es in verschiedenen Gebieten, beispielsweise in Söhlingen und Hengstlage, zu Unfällen gekommen, die jedoch nicht mit den Erdgasbohrungen in Zusammenhang stünden. Stattdessen seien die giftigen Stoffe aus dem Rohrleitungsnetz für Lagerstättenwasser ausgetreten. Dies teilte das Bergbauamt mit. In der vergangenen Woche beklagte Jörg Bode, Wirtschaftsminister Niedersachsens, dass er erst jetzt von den Unfällen erfahren habe. Aufgrund der Probleme kündigte der Konzern an, bei zukünftigen Bohrungen eine Kontrolle von unabhängigen Wissenschaftlern durchführen zu lassen. Darüber hinaus sollen vor Probebohrungen zusätzliche Umweltprüfungen stattfinden. Der Konzern will dafür einen runden Tisch für Gegner und Behörden einrichten. Dieser runde Tisch soll dann die unabhängigen Experten bestimmen. Ob ein runder Tisch auch im Oldenburger Münsterland geplant sei, teilte der Konzern nicht mit.


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