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Gas als Energiequelle mit Zukunft?

Nachricht vom 16.3.2011Anzeige
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In Japan häufen sich die Probleme. Laut einem Bericht des ‚Tagesanzeigers‘ vom Dienstag werden die ersten Atomkraftwerke abgeschaltet. Nun soll der Ausfall der Atomenergie durch Naturgas kompensiert werden. Zudem hat das derzeitige Geschehen gravierende Auswirkungen auf die globalen Energiemärkte. Atommeiler werden in verschiedenen Ländern abgeschaltet oder der Bau neuer verzögert sich bzw. wird vollständig unterbunden. Als wahrscheinlicher Alternative wird derzeit Gas gehandelt. Beispielsweise muss Flüssiggas den Ausfall elektrischer Energie in Japan ausgleichen.




Gas als Energiequelle mit Zukunft?

Gas als Energiequelle mit Zukunft?

Mit Gas die Engpässe überwinden



Die aktuelle Situation an den globalen Energiemärkten ist außerordentlich kompliziert. Und durch die Geschehnisse in Japan hat sich die Lage teilweise verschlimmert. Aus Sicherheitsgründen werden Atommeiler abgeschaltet und der Bau neuer verzögert sich bzw. werden sie nicht mehr gebaut. Allerdings stellt sich die Frage nach den Alternativen. Als die Hoffnungsträger der Zukunft gelten die Wind- und Solarenergie. Allerdings besteht bei diesen Energieformen das Problem, dass sie kurzfristig nicht geeignet sind, den Ausfall zu kompensieren. Beispielsweise kann die Windenergie aus der Nordsee aufgrund der fehlenden Infrastruktur sowie der fehlenden Netze nicht in die europäischen Netze eingespeist werden. Aus diesem Grund rückt Gas in den Fokus. Beispielsweise versucht Japan, die fehlende elektrische Energie mit Flüssiggas zu kompensieren. Derzeit werden verschiedene Flüssiggastanker nach Japan umgeleitet. Daniel Yergin, einer der weltweit führenden Energieexperten meint dazu, dass der Verlust der elektrischen Energie in Japan zwangsläufig durch Flüssiggas ausgeglichen werden müsse.


Das Comeback des Rohstoffes Gas?



Nicht nur durch das Unglück in Japan erlebt Gas einen neuen Aufschwung. Neue Gasvorkommen wurden kürzlich in den USA, Norwegen, Zentralasien, in der Karibik, in Nigeria sowie im Mittelmeer gemacht. Als die weltweit größten Gasexporteure gelten Russland und Qatar. Jedoch ist Gas nicht unumstritten. Als Risiken gelten der vergleichsweise Kohlendioxid-Ausstoß sowie politische und wirtschaftliche Probleme. In der Vergangenheit hatte beispielsweise Russland unter Beweis gestellt, dass die Gasversorgung anderer eingestellt wird, wenn die eigenen Interessen vertreten werden müssen. Zudem ist ein Anstieg bei den Gaspreisen zu erwarten. Derzeit bewegt sich vor allem der Ölpreis nach oben.







Redaktion Stromvergleich.de: Patricia vom Merk

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