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Kalter Winter treibt Heizkosten in die Höhe

Nachricht vom 1.3.2011Anzeige
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Mit einem durchschnittlichen Anstieg der Heizenergiekosten für den vergangenen Winter rechnet die Energieagentur aus Nordrhein-Westfalen. Im Vergleich zum Winter 2009/10 sei mit einem Kostenanstieg in Bezug auf die Heizenergie für den Winter 2010/11 von rund 20 Prozent zu rechnen. Der Hauptgrund dafür liege in den überdurchschnittlich niedrigen Temperaturen des Winters. Dadurch sei der Verbrauch der Heizenergie, dazu zählt vor allem Gas, drastisch gestiegen. Dieser Anstieg spiegelt sich nun in den Gasrechnungen wider.




Kalter Winter treibt Heizkosten in die Höhe

Kalter Winter treibt Heizkosten in die Höhe

Energieverbrauch reduzieren



Proportional zu dem Verbrauch an Heizenergie im vergangenen Winter steigen nun die Gasrechnungen. Da, wie in der Vergangenheit berichtet, Gas die Heizenergie Nummer eins in den deutschen Haushalten ist, müssen die Gaskunden mit einem drastischen Anstieg ihrer Gasrechnung rechnen. Bei den Ausführungen der Energieagentur Nordrhein-Westfalen, die von einem rund 20-prozentigen Anstieg ausgeht, wurden Berechnungen des Instituts Wohnen und Umwelt in Darmstadt genutzt. Zudem weißt die Energieagentur darauf hin, dass sich die Kosten für Heizenergie nur senken lasse, wenn der Verbrauch merklich reduziert wird. Bei älteren Gebäuden könnten die Verbraucher eine energetische Sanierung vornehmen lassen. Dadurch kann der Energieverbrauch um bis zu 70 Prozent gesenkt werden.



Fördermittel für energetische Sanierung




Des Weiteren könnten für die energetische Sanierung von Gebäuden Fördermittel beantragt werden. Ob Fördermittel vergeben werden und in welcher Höhe hängt jedoch davon ab, wie effizient saniert werde. Je effizienter die Sanierung verlaufe, desto günstiger seien die Bedingungen für den Erhalt von Fördermitteln. Zusätzlich gibt die Energieagentur den Hinweis, dass die bundeseigene Förderbank KfW neben den vollständigen Sanierungen zu Effizienzhäusern auch ab sofort einzelne Maßnahmen fördert, mit denen der energetische Standard eines Gebäudes verbessert werden kann.







Redaktion Stromvergleich.de: Nadine Rom

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