RWE verkauft Gasfernleitungsnetz

1.3.2011 | Redaktion: Patricia vom Merk
Wie die RWE AG am Montag in Essen mitteilte, ist der Verkauf des rund 4.100 Kilometer langen Gasfernleitungsnetzes abgeschlossen. Thyssengas, die betroffene Gesellschaft wurde an die australische Investmentbank Macquarie verkauft. Zwar sind die weiteren Details bislang unbekannt, doch wie das Unternehmen RWE deutlich machte, hätten neben dem Bundeskartellamt auch der Aufsichtsrat des Konzerns sowie die EU-Kommission dem Verkauf ohne Einschränkungen zugestimmt.
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RWE verkauft Gasfernleitungsnetz

RWE verkauft Gasfernleitungsnetz

Verkauf verhindert Kartellverfahren



Der Verkauf des Gasfernleitungsnetzes, hinter dem sich als vollständig funktionsfähiger Betreiber Thyssengas verbirgt, war notwendig, um ein Kartellverfahren abzuwenden. Bereits im Jahr 2008 hatte RWE der EU-Kommission den Verkauf vorgeschlagen. Dem Vorschlag, mit dem Verkauf das Kartellverfahren abzuwenden, stimmten die Wettbewerbshüter schließlich im Frühjahr 2009 zu. Da die RWE AG den kompletten Netzbereich zuvor zu einer vollwertigen Betreibergesellschaft, Thyssengas, ausgebaut hatte, wurde der Wert des Netzes auf rund 600 Millionen Euro geschätzt. Über das Gasfernleitungsnetz werden jährlich rund 10 Milliarden Kubikmeter Erdgas transportiert.

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