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kostenlose Gaswechsel HotlineUmweltausschuss gegen Erdgasbohrung am Bodensee
Nachricht vom 26.2.2011AnzeigeWie die ‚Badische Zeitung‘ am Samstag berichtet, hat sich der Umweltausschuss des Landtags Baden-Württemberg geschlossen gegen die Erdgasbohrungen am Bodensee ausgesprochen. Das Risiko für die Trinkwasserspeicher sei zu groß. Es sei zudem politisch nicht gewollt, dass am Bodensee nach Erdgas gebohrt werde. Besonders umstritten ist die Fördermethode, bei welcher mit Sand und Chemikalien versetztes Wasser in das Gestein gepresst wird, um das darin enthaltene Erdgas freizusetzen.
Umweltausschuss gegen Erdgasbohrung am Bodensee
Erdgassuche seit 2009
Bereits seit dem Jahr 2009 sucht eine britische Firma am Bodensee nach Erdgas. In der Vergangenheit wurde noch kein Bohrantrag gestellt. Die bisherigen Erkenntnisse werden bislang lediglich theoretisch ausgewertet. Zudem ist unklar, ob das umstrittene Fracking-Verfahren, sollte irgendwann die Erdgasförderung beginnen, zum Einsatz kommt. Und doch liegt genau darin die größte Sorge des Umweltausschusses. Dieser sieht die Trinkwasserspeicher besonders gefährdet. Denn mit dem Wasser gelangen beim Fracking auch Chemikalien in den Erdboden, die zudem auf das Grundwasser treffen könnten. Aus diesem Grund fordert der Ausschussvorsitzende Ulrich Müller von der CDU, dass Erdgasbohrungen am Bodensee ‚tabu‘ sein sollten. Der sogenannte Ausschussappell hat jedoch keinen rechtlich bindenden Charakter.
Suchlizenz bis 2012
Die Suchlizenz, die das britische Unternehmen hat, gilt noch bis zum Jahr 2012. Bis dahin hat das Unternehmen auch die Möglichkeit, einen Antrag auf Sondierungsbohrungen zu stellen, in welchem das Fracking-Verfahren zum Einsatz kommen könnte. Doch Rosa Grünstein, Abgeordnete der SPD, ist sicher, dass die Wahrscheinlichkeit der Genehmigung mittlerweile gegen Null geht. Bereits 1997 wurden die letzten Erdölbohrtürme in Baden-Württemberg stillgelegt. Doch in der Zwischenzeit sind die Rohstoffpreise angestiegen, weshalb die Förderung von Erdöl und -gas wieder wirtschaftlich sein könnte.
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Redaktion Stromvergleich.de: Gerhard Solter

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