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Grünes Licht für niedersächsischen Abschnitt NEL

Nachricht vom 22.2.2011Anzeige
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Am Montag teilte das Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie in Hannover mit, dass die Trasse der Nordeuropäischen Erdgasleitung in Niedersachsen gebaut werden darf. Die rund 200 Kilometer lange Trasse soll von der Elbe über Hitbergen im Landkreis Lüneburg bis nach Rehden im Landkreis Diepholz reichen. Somit steht einem Bau der NEl auf niedersächsischem Gebiet nichts im Wege.




Grünes Licht für niedersächsischen Abschnitt NEL

Grünes Licht für niedersächsischen Abschnitt NEL

Umweltverträglichkeit nachgewiesen



Wie am Montag durch das Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie in Hannover bekannt gab, darf der niedersächsische Abschnitt der Nordeuropäischen Erdgasleitung gebaut werden. Zuvor wurden sowohl die Umweltverträglichkeit als auch die Sicherheit nachgewiesen. Vor der Zustimmung zu dem Bau der niedersächsischen Trasse stimmte das Bergamt in Stralsund bereits dem Bau einer ebenfalls zur NEL gehörigen Trasse in Mecklenburg Vorpommern zu. Diese soll von Lubmin bis zur Grenze nach Niedersachsen verlaufen.


NEL als Gemeinschaftsprojekt



Die Nordeuropäische Erdgasleitung ist ein Gemeinschaftsprojekt verschiedener Energieversorgungsunternehmen. Daran beteiligt sind neben Wingas auch E.on Ruhrgas sowie der niederländische Gasnetzbetreiber Gasunie. Geplant ist, dass die insgesamt rund 440 Kilometer lange NEL die Ostseepipeline, welche in Lubmin anlandet, mit dem europäischen Erdgasleitungsnetz verbinden soll. Innerhalb eines Jahres sollen dann rund 22 Milliarden Kubikmeter russischen Gases bis Rehden transportiert werden. Rehden wurde deshalb ausgewählt, da sich in der Samtgemeinde der größte westeuropäische, unterirdische Erdgasspeicher des Unternehmens Wingas befindet. Das Energieversorgungsunternehmen Wingas ist ein gemeinsames Tochterunternehmen des russischen Gasmonopolisten Gazprom sowie der deutschen Wintershall AG, die wiederum eine Gas und Öl förderndes Tochterunternehmen des Chemiekonzerns BASF ist.







Redaktion Stromvergleich.de: Patricia vom Merk

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