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Gasförderung in Bayern ab 2012

Nachricht vom 15.2.2011Anzeige
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Die österreichische Rohöl- Aufsuchungs-Aktiengesellschaft RAG plant, ab dem Jahr 2012 Erdgas in Bayern zu fördern. Dies geht aus einem Bericht der ‚Niederösterreichischen Nachrichten‘ hervor, der am 14. Februar veröffentlicht wurde. Die Förderung des Erdgases soll in Assing stattfinden. In Zusammenarbeit mit der Bayerngas GmbH will die RAG rund 13 Millionen Kubikmeter Gas produzieren. Auch die anschließende Vermarktung gehört mit zu dem Geschäftsmodell.




Gasförderung in Bayern ab 2012

Gasförderung in Bayern ab 2012

9.000 Haushalte mit Erdgas versorgen



Nach Aussagen der RAG entspricht die angestrebte Fördermenge von rund 13 Millionen Kubikmetern Erdgas der Menge Gas, mit der rund 9.000 durchschnittliche Haushalte versorgt werden können. Sowohl die RAG, ein Tochterunternehmen des niederösterreichischen Energieversorgers EVN, als auch die Bayerngas GmbH werden sich an dem Projekt beteiligen. Kommt es, wie bekannt gegeben, zu der Gasförderung in Assing, gelegen in der Salzach-Region nordöstlich des Chiemsees, dann wäre dies die erste reine Gasförderung in Bayern seit 1996. Des Weiteren soll das Gas über eine Anschlussleitung zu dem rund 500-Meter entfernten Gasleitungsnetz der Energienetze Bayern GmbH transportiert werden. Schon im Jahr 2009 war die RAG innerhalb Österreichs für gut ein Sechstel der gesamten geförderten Erdgasmenge verantwortlich. Diese lag bei einem Gesamtwert von 1,6 Milliarden Kubikmetern. Der Erdgasverbrauch in Österreich lag für das Jahr 2009 jedoch bei 8,2 Milliarden Euro. Weitere Geschäftsfelder innerhalb Österreichs sind die inländischen Gasspeicher der RAG, in denen ungefähr fünf Milliarden Kubikmeter Erdgas gespeichert werden können. Die Sparte der inländischen Gasspeicherung soll bis 2014 auf eine Speicherkapazität von sechs Milliarden Kubikmetern Erdgas ausgebaut werden.



Die Wirtschaftlichkeit von Assing



Bevor die Entscheidung für die Gasförderung in Assing getroffen werden konnte, musste zunächst die Wirtschaftlichkeit untersucht werden. Nach Angaben von RAG-Technik-Vorstand Kurt Sonnleitner wird Assing durch verschiedene Faktoren wirtschaftlich. Die Wiederverwendbarkeit der Anlagenmodule sowie die vergleichsweise geringen Anschlusskosten sorgen für einen wirtschaftlichen Betrieb der Anlage. Außerdem sollen zukünftig weitere gemeinsame Unternehmen zwischen der Rag und der Bayerngas GmbH die bisherigen Kooperation weiter ausbauen. Geplant ist eine weitere Erlaubnis im Chiemgau, an welcher Bayerngas 2011 eine 30-Prozent Beteiligung erhalten wird. Zudem soll die Salzach-Konzession errungen werden, bei welcher ebenfalls eine 30-Prozent Beteiligung angestrebt ist.







Redaktion Stromvergleich.de: Nadine Rom

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