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Deutsche Gasspeicher für GDF Suez

Nachricht vom 1.2.2011Anzeige
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Ausgehend von einem Artikel des ‚Handelsblattes‘ vom 31. Januar kauft der französische Energiekonzern GDF Suez, der zugleich der größte europäische Gasversorger ist, zusätzliche Gasspeicher in Deutschland hinzu. Das Unternehmen übernimmt Gasspeicher von den Energiekonzernen Exxon und Shell. GDF-Suez-Chef Gérard Mestrallet sagte gegenüber dem Handelsblatt, dass GDF Suez somit europaweit der Marktführer bezüglich der Speicherung von Gas ist.




Deutsche Gasspeicher für GDF Suez

Deutsche Gasspeicher für GDF Suez

Keine Angaben zum Kaufpreis



GDF Suez, der größte europäische Gasversorger, kauft deutsche Gasspeicher von Exxon und Shell auf und avanciert damit zum Marktführer bei der Gasspeicherung innerhalb Europas. Dies sagte GDF-Suez-Chef Gérard Mestrallet gegenüber dem Handelsblatt. Allerdings wollte er sich nicht zu dem realen Kaufpreis äußern, Spekulationen gehen von rund einer Milliarde Euro aus. Mit dem Zukauf der Gasspeicher geht GDF Suez einen wichtigen strategischen Schritt. Das Unternehmen erhält durch weitere Speichermöglichkeiten für Gas die Chance, sich mit zusätzlichen Mengen an derzeit billigem Gas einzudecken. Sollte die Gaspreise wieder ansteigen, könnte der Konzern die gespeicherten Gasmengen gewinnbringend weiter verkaufen.


Gasverkäufe in Deutschland ebenfalls ausbauen



Innerhalb Europas will GDF Suez zum Marktführer bei der Gasspeicherung werden. Auch für Deutschland verfolgt der Konzern konkrete Pläne. Wie Gérard Mestrallet betont, wolle man auch den Marktanteil bei Gasverkäufen in Deutschland weiter ausbauen. Des Weiteren beteiligen sich die Franzosen an der neuen Nordseepipeline Nordstream und machen einen wichtigen Schritt zur Etablierung auf dem deutschen Gasmarkt. Außerdem ist GDF Suez der größte Betreiber von gasbetriebenen Stromkraftwerken. Das bedeutet, dass der Konzern durch den Zukauf der Gasspeicher auch in diesem Segment einen wichtigen Schritt nach vorn unternimmt. Die gesamte Speicherkapazität des Konzerns wird von derzeit 11 auf insgesamt 12,5 Milliarden Kubikmeter Gas ausgebaut.







Redaktion Stromvergleich.de: Patricia vom Merk

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