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Gas als Ursache für Wohnhausexplosion?

Nachricht vom 21.1.2011Anzeige
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Bei einer Explosion eines Wohnhauses waren in der Nacht zum Donnerstag zwei Menschen in Germering ums Leben gekommen. Nachdem anfangs eine Frauenleiche entdeckt wurde, fanden die Einsatzkräfte nun auch den toten Körper eines Mannes. Die angesetzte Obduktion hat zudem ergeben, dass es sich bei den Toten um die Hausbewohner, einen 88 Jahre alten Mann sowie seine 84 Jährige Frau handelt. Die Einsatzkräfte fanden darüber hinaus Gasflaschen. Der Verdacht, dass es sich um Gasexplosion handelte, erhärtet sich weiter.




Gas als Ursache für Wohnhausexplosion?

Gas als Ursache für Wohnhausexplosion?

Gasflaschen als Explosionsursache?



Zu einem Großeinsatz wurden Polizei, Feuerwehr und Rettungskräfte in der Nacht zum Donnerstag gegen 0:30 Uhr nach Germering gerufen worden. Ein Wohnhaus war explodiert. Nachbarn hatten in der Nacht die Einsatzkräfte alarmiert, denen sich bei der Ankunft ein Bild des Schreckens offenbarte. Das Haus war vollständig eingestürzt und brannte komplett. Die Löscharbeiten wurden durch die starke Rauchentwicklung zusätzlich erschwert. Um eine weitere Gefährdung der in den angrenzenden Gebäuden lebenden Anwohner auszuschließen, wurden mehr als 70 Personen evakuiert. Teilweise kamen sie bei Nachbarn unter.


Einsatzkräfte finden Gasflaschen im Haus



Am Morgen war der Brand vollständig gelöscht. Einsatzkräfte aus der Umgebung mussten zusätzlich an den Löscharbeiten mitwirken. In dem explodierten und eingestürzten Haus lebten zwei Menschen, die vermisst wurden. Am Morgen gegen 4:40 fanden die Einsatzkräfte einen toten Frauenkörper. Die erste Vermutung, es könnte sich um die 84 Jahre alte Bewohnerin handeln, konnte durch eine Obduktion bestätigt werden. Erst am späten Vormittag konnten die Einsatzkräfte den toten Ehemann bergen. Zudem fanden die Einsatzkräfte mehrere Gasflaschen, in denen Propangas enthalten war. Allerdings kann noch nicht gesagt werden, ob die Flaschen die Explosion verursacht haben. Erst am frühen Nachmittag konnten die Arbeiten beendet werden. Der Sachschaden liegt bei rund 100.000 Euro. Zudem wurden angrenzenden Gebäude teilweise ebenfalls beschädigt. Ermittlungen sollen nun ergeben, ob die Gasflaschen die Explosion hervorgerufen haben und wie es dazu kommen konnte.







Redaktion Stromvergleich.de: Gerhard Solter

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