Startseite Gasvergleich Gasnachrichten Erdgasbohrungen bald auch in Altena? 

Erdgasbohrungen bald auch in Altena?

Nachricht vom 20.1.2011Anzeige
Anzeige

In dieser Woche wurde bekannt, dass Wintershall, ein Tochterunternehmen der BASF, sich die Rechte für Erkundungsbohrungen nach Erdgas im so genannten ‚Erlaubnisfeld‘ Ruhr gesichert hat. Ein Teilbereich des Feldes gehört zu dem Altenaer Stadtgebiet. Die Sozialdemokraten fürchten nun, dass in dem Stadtgebiet von Altena zukünftig nach unkonventionellem Erdgas gebohrt werden soll. Vor allem das Verfahren, welches angewendet werden könnte, bereitet Sorgen.




Erdgasbohrungen bald auch in Altena?

Erdgasbohrungen bald auch in Altena?

Fördermethode in der Kritik



Die Frage, ob bald auch Erdgasbohrungen im Altenaer Stadtgebiet zu erwarten sind, wurde in dieser Woche von den Sozialdemokraten in Altena aufgeworfen. Grundlage der Befürchtung ist der Umstand, dass sich das Unternehmen Wintershall die Rechte für Erdgasprobebohrungen im sogenannten ‚Erlaubnisfeld‘ Ruhr gesichert hat, zu welchem ebenfalls rund ein Drittel des Stadtgebietes Altena zählt. Die Sozialdemokraten befürchten, dass zukünftig im Stadtgebiet nach unkonventionellem Erdgas mit der Methode ‚Fracturing‘ gebohrt wird. Dabei wird in einer Tiefe von rund 1.500 Metern mit Chemikalien versetztes Wasser in das Gestein gepumpt. Dieses bricht auf und lässt das darin enthaltene Erdgas frei. Allerdings besteht die Gefahr, dass das Wasser in den Erdboden und somit in das Grundwasser einsinkt und beide vergiftet. Vor allem um diese Punkte drehen sich die Bedenken der SPD. Zudem wurden die Chemikalien bereits als krebserregend bezeichnet.



Gefährdung der Gesundheit und Umwelt?




Die SPD fordert eine ehrliche Diskussion aller Chancen und Risiken. Die Bürger sollen die Möglichkeit haben, über die Wahrheit informiert zu werden. Nach Meinung der Sozialdemokraten sei es bedenklich, dass im Zuge des Vergabeverfahrens der Erkundungsrechte die eigentlichen Erkundungspläne nicht veröffentlicht werden und werden müssen. Allerdings habe Wintershall bislang keine Genehmigung der Probebohrungen erhalten. Dies teilte die Bezirksregierung mit. Aus diesem Grund erhofft sich die SPD eine Möglichkeit, Einfluss auf die Entscheidung zu nehmen.







Redaktion Stromvergleich.de: Gerhard Solter

copyrighthinweis

Einen Kommentar schreiben:

Mich bei neuen Kommentaren benachrichtigen.

( Achtung: Benötigte Felder sind mit * gekennzeichnet. Sie sind selbst verantwortlich für den von ihnen abgegebenen Kommentar. Aus Sicherheitsgründen wird ihre IP gespeichert )


Diese Gasnachrichten könnten dich auch interessieren:

Gasalarm in Illertissen ( vom 6.1.2011 )
Exxon Mobil startet erste Gas-Probebohrungen ( vom 6.1.2011 )
Erdgaspipeline Nord Stream weiterhin im Zeitplan ( vom 7.1.2011 )
Massenevakuierung nach Gasalarm ( vom 7.1.2011 )
Autobahnsperrung wegen Unfall mit Gastransporter ( vom 8.1.2011 )
Gasförderung soll in Bolivien gesteigert werden ( vom 8.1.2011 )
Gasförderung vergiftet Boden ( vom 9.1.2011 )
Evakuierung wegen Gasexplosionsgefahr ( vom 10.1.2011 )
EU will Gutachten über Erdgasbohrungen ( vom 11.1.2011 )
Gasexplosion als letzter Ausweg ( vom 11.1.2011 )
Gasanbieterwechsel angeraten ( vom 12.1.2011 )
Gasbohrungen in Lünne beginnen am Montag ( vom 13.1.2011 )
Erdgasbohrungen in NRW umstritten ( vom 14.1.2011 )
Europa bekommt Erdgas aus Aserbaidschan ( vom 15.1.2011 )
Bürger haben Bedingungen an Gasförderung in Lünne ( vom 16.1.2011 )
Statoil will mehr Gas in Europa verkaufen ( vom 17.1.2011 )
Erdgasautos in Österreich gute Alternative ( vom 17.1.2011 )
Sachsen zahlen zweithöchsten Gaspreis bundesweit ( vom 18.1.2011 )
BP beginnt ÖL- und Gassuche vor Südaustralien ( vom 18.1.2011 )
Undichte Erdgasleitung verletzt drei Männer ( vom 20.1.2011 )