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E.on verkauft italienisches Gasnetz

Nachricht vom 14.12.2010Anzeige
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Nach ersten Berichten beginnt E.on wieder mit Verkaufsverhandlungen bezüglich des italienischen Gasnetzes. Allerdings wollte E.on zu den Gerüchten am Montag keine Stellung beziehen. Als Verhandlungspartner werden der französische Versicherer Axa sowie der italienische Infrastrukturfond F2i gehandelt. Ausgehend von den Spekulationen läuft die Verhandlungsfrist bis Freitag. E.on könnte aus dem Verkauf einen Gewinn zwischen 300 und 350 Millionen Euro ziehen.




E.on verkauft italienisches Gasnetz

E.on verkauft italienisches Gasnetz

Verkauf folgt neuer Unternehmensstrategie



Der deutsche Energiekonzern E.on versucht bereits seit einiger Zeit sein italienisches Gasnetz zu verkaufen. Allerdings wurde der Verkauf im Frühjahr dieses Jahres ausgesetzt, da die Angebote der potenziellen Käufer hinter den Vorstellungen des Konzerns zurückblieben. Johannes Teyssen, der Konzernchef, vollzieht derzeit einen Wandel hin zu einer neuen Unternehmensstrategie. Das Ziel ist es, sich aus dem durch die Wettbewerbsbehörden regulierten Geschäft zurückzuziehen. Zudem sollen die Schulden abgebaut werden. Dazu werden bis zum Jahr 2013 Verkäufe getätigt, die rund 15 Milliarden Euro in die Kassen des Konzerns spülen sollen. Das Geld dient dann der Schuldenregulierung sowie der Expansion im außereuropäischen Ausland.



Reguliertes Energiegeschäft als sichere Investition



Nicht nur E.on verkauft sein Gasnetz. Auch der deutsche Energiekonzern RWE verkauft sein deutsches Ferngasleitungsnetz an die australische Investmentband Macquarie. Die Beliebtheit des regulierten Energiegeschäfts, wozu auch das Gasleitungsnetz von E.on gehört, für Infrastrukturfonds der Banken und Versicherungen erklärt sich daraus, dass dies weitgehend stabile und berechenbare Anlagemöglichkeiten sind. Denn vor allem die Erträge bleiben auf einem stabilen Niveau.







Redaktion Stromvergleich.de: Nadine Rom

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