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Bagger beschädigt Erdgas-Hauptleitung

Nachricht vom 10.12.2010Anzeige
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In Troisdorf beschädigte am Donnerstagmorgen ein Bagger eine Erdgas-Hauptleitung im Troisdorfer Industrie-Stadtpark. Das unter Hochdruck fließende Gas konnte zwischenzeitlich ungehindert aus der Erdgasleitung austreten. Die Einsatzkräfte verringerten anfänglich den Druck, stellten eine Notumleitung her und dichteten anschließend mit Hilfe eines Blasensetzgeräts die Gaszufuhr ab. In der Zwischenzeit mussten die im Industriepark ansässigen Unternehmen ihre Produktion herunterfahren.




Bagger beschädigt Erdgas-Hauptleitung

Bagger beschädigt Erdgas-Hauptleitung

Gasversorgung bereits am Nachmittag wieder hergestellt



Wie technische Leiter Ralf Zindel mitteilte, konnten bereits am Nachmittag alle Unternehmen, die sich in dem Industrie-Stadtpark in Troisdorf niedergelassen haben, vollständig mit der gewohnten Menge Erdgas versorgt werden. Am Morgen hatte ein Bagger bei Arbeiten eine der beiden Hauptgasleitungen beschädigt, woraufhin ungehindert Gas austreten konnte. Insgesamt werden mit den Gasleitungen rund 50 Unternehmen am Standort mit Gas versorgt. Das Gas fließt unter Hochdruck, sagte Dietmar Klein. Insgesamt kümmerten sich 35 Einsatzkräfte um die Absicherung der Austrittsstelle. Zudem wurde sichergestellt, dass das Gas kontrolliert ausströmen konnte, um eine Gasexplosion zu verhindern.


Maßnahmen griffen schnell



Zunächst wurde der Durchfluss des Gases von den ursprünglichen 3 bar auf 1 bar herunter geregelt. Zudem wurde eine Notumleitung gelegt. Der letzte Schritt zur Abdichtung bestand darin, anhand eines Blasensetzgeräts die Gasdurchleitung durch die beschädigte Gasleitung zu stoppen. Während der Arbeiten sicherte die Feuerwehr das Gelände mit drei Löschfahrzeugen. Das beschädigte Stück der Hauptgasleitung wurde entfernt und ein neues eingesetzt, so dass am Nachmittag alle Unternehmen, die zwischenzeitlich ihre Produktion herunter regeln mussten, wieder in der vollen Kapazität produzieren konnten.







Redaktion Stromvergleich.de: Patricia vom Merk

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