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kostenlose Gaswechsel HotlineGaspreisgestaltung weiterhin nicht einheitlich
Nachricht vom 7.12.2010AnzeigeAuch zum Jahreswechsel ändert sich die Situation auf dem deutschen Gasmarkt nur unwesentlich. Im Vergleich zum Vorjahreswert steigt der Verivox-Verbrauchsindex Gas um gut 2 Prozent für 2011. Allerdings steigen die Gaspreise deutschlandweit nicht einheitlich an. Für den Januar haben deutschlandweit bisher 73 Gasanbieter eine Gaspreiserhöhung angekündigt, die bei durchschnittlich sieben Prozent liegen. Für einen Durchschnittshaushalt mit einem Jahresgasverbrauch von 20.000 Kilowattstunden bedeutet die Gaspreisanpassung eine Mehrbelastung von rund 88 Euro.
Gaspreisgestaltung weiterhin nicht einheitlich
Nicht alle Anbieter erhöhen die Preise
Neben den 73 Gasanbietern, die Preiserhöhungen angekündigt haben, wollen 26 Gasversorger ab Januar 2011 die Gaspreise um durchschnittlich sechs Prozent senken. Für den Musterhaushalt mit einem Jahresgasverbrauch von 20.000 Kilowattstunden bedeutet die durchschnittliche Preissenkung eine Entlastung von 76 Euro. Zudem steigen die Preisunterschiede wischen den einzelnen Versorgern weiter an. Durchschnittlich können durch einen Anbieterwechsel von einem örtlichen Versorger hin zu einem günstigen Angebot eines alternativen Gaslieferanten bis zu 315 Euro jährlich eingespart werden. Als Hauptgrund für die Preisunterschiede gelten die verschiedenen Beschaffungsstrategien, teilte Peter Reese, Leiter Energiewirtschaft bei Verivox mit.
Beschaffungsstrategien gestalten Preise
Peter Reese vom Verbraucherportal Verivox macht deutlich, dass sich die Beschaffungskosten noch nie zuvor dermaßen stark auf die Gaspreise ausgewirkt haben. Aus den daraus resultierenden Preisunterschieden können die Verbraucher Vorteile ziehen und von ihrer Marktmacht Gebrauch machen. Des Weiteren hält die unterschiedliche Preispolitik der Gasversorger auch zum Jahresende weiter an. Haben sich Versorger bislang mit langfristigen Gaslieferverträgen an einen Gaslieferanten gebunden, sind die Preise in der Regel auch an den Ölpreis gebunden. Das bedeutet, dass die steigenden Kosten eine direkte Auswirkung auf die Preisgestaltung haben. Und diese bekommen die Verbraucher durch die Gaspreiserhöhungen zu spüren. Zugleich gibt es ein Überangebot an Gas, welches sich aus der gesunkenen Wirtschaftsleistung und der Erschließung neuer Gasquellen ergibt. Weniger bezahlen die Gasversorger, die die benötigten Gasmengen kurzfristig am Großhandel einkaufen und von den niedrigeren Preisen profitieren. Diese Gasanbieter haben gegenüber den anderen Versorgern einen Preisvorteil und können Neukunden für sich gewinnen.
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Redaktion Stromvergleich.de: Patricia vom Merk

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