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kostenlose Gaswechsel HotlineErdgasförderung mit Chemikalien in der Kritik
Nachricht vom 23.11.2010AnzeigeDie Linke im Niedersächsischen Landtag spricht sich für eine Beendigung der Förderung von unkonventionellem Erdgas durch das sogenannte Fracking-Verfahren aus. Dabei werden Chemikalien in den Untergrund eingeleitet, um das Erdgas an die Oberfläche zu befördern. In den USA, insbesondere in New York und Colorado, ist das Verfahren äußerst umstritten, in New York wurde ein Verbot dieser Fördermethode für Erdgas ausgesprochen.
Erdgasförderung mit Chemikalien in der Kritik
Kritik von den Linken
Am Montag informierte die Landesregierung von Niedersachsen den Umweltausschuss über die Anwendung des Verfahrens. Sogleich wurde Kritik durch die Linksfraktion an der Vorgehensweise der Landesregierung laut. Kurt Herzog, der umweltpolitische Sprecher der Linksfraktion, meinte dazu, dass das Land weitere fragwürdige Eingriffe in den Untergrund erlauben würde, ohne dazu jedoch die Bevölkerung zu befragen. Kritik wurde zudem auch an dem Niedersächsischen Landesbergbauamt ausgesprochen. Dieses solle die Genehmigungen stillschweigend ausgesprochen haben.
Behörden haben sich nicht mit Umweltfolgen beschäftigt
In den USA ist das Verfahren, welches als Fracking bezeichnet wird, äußerst umstritten. Herzog wirft den deutschen Behörden nun vor, sie haben sich nicht ausreichend mit den Folgen für die Umwelt beschäftigt. Die Gefahren, die von dem Einsatz von den Chemikalien ausgehen könnten, seien ebenfalls nicht untersucht worden. Nun sei eine Kommission des Bundesumweltamtes eingesetzt worden, die die notwendigen Untersuchungen vornehmen werde. Erst wenn die Ergebnisse bereitstünden, könne weiter verfahren werden. Herzog fordert darüber hinaus eine umfassende Informationsweitergabe an die Bevölkerung. Auch die örtlichen Versorger müssten mit ins Boot geholt werden, da die Chemikalien zum Teil krebserregende Stoffe enthielten. Er fordert zudem von den beteiligten Firmen einen Nachweis der Unschädlichkeit der neuen Fördermethode. Auch das Bergamt solle erklären, warum die Genehmigung erteilt wurde.
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Redaktion Stromvergleich.de: Nadine Rom

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