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Gasvorkommen bedrohen Atommülllagerung in Gorleben

Nachricht vom 3.11.2010Anzeige
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Nach Meinung der Umweltorganisation Greenpeace machen Gasvorkommen die Atommülllagerung im Atommüllendlager Gorleben unmöglich. Vor allem die durch das Gas beeinträchtigte Dichtigkeit der Salzschichten macht der Umweltorganisation Bedenken. Durch die Lagerung von radioaktiven Abfällen könne es zu einer Ausdehnung des Gases in den Salzstöcken kommen, die wiederum dazu führen, dass das Salz durchlässig wird. Greenpeace fordert, Gorleben als mögliches Endlager auszuschließen, während die Bundesregierung auf die Erkundungsbohrungen verweist. Nur diese könnten Aufschluss über mögliche Gasvorkommen geben.




Gasvorkommen bedrohen Atommülllagerung in Gorleben

Gasvorkommen bedrohen Atommülllagerung in Gorleben

Gas wird zu einem Sicherheitsrisiko



In wenigen Tagen soll der erste Castortransport radioaktive Abfälle zum Endlager Gorleben bringen. Allerdings gibt die Umweltorganisation Greenpeace zu bedenken, dass mögliche Gasvorkommen die Salzstöcke unsicher machen und somit eine sichere Lagerung der radioaktiven Abfälle nicht mehr gewährleisten. Am Dienstag legte Greenpeace aus diesem Grund Bohrberichte aus den früher 80er Jahren vor, aus denen hervor geht, dass Erdgas aus dem Salzstock austritt. Insbesondere sei das Gas aus den Bohrlöchern ausgetreten, die später zu Schächten für die Endlagerung ausgebaut wurden. Die Organisation weist zudem darauf hin, dass in einem Fall Erdgas unerwartet abgefackelt werden musste.


Schwere Vorwürfe gegenüber Regierung



Greenpeace-Experte Mathias Edler sagt, dass durch die Lagerung von radioaktiven Abfällen in den Salzstöcken mit Erdgas Probleme mit der Dichtigkeit auftreten könnten. Denn das Erdgas könnte sich ausdehnen und somit dazu führen, dass die Salzstöcke durchlässig werden. Greenpeace erhebt schwere Vorwürfe gegen die späteren Bundesregierungen, da diese das Problem vollkommen außer Acht gelassen hätten. Die Umweltorganisation fordert die Schließung von Gorleben als mögliches Endlager. Die Bund4sregierung verweist hingegen auf die Erkundungsbohrungen, die in Gorleben durchgeführt werden. Erst anhand dieser könne man mit Sicherheit sagen, ob Erdgas austritt und in die Salzstöcke gelangt.







Redaktion Stromvergleich.de: Gerhard Solter

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