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Gazprom erhöht Gaslieferungen nach Europa

Nachricht vom 26.10.2010Anzeige
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Der russische Gasriese Gazprom will nach Angaben des Vizevorstandsvorsitzenden des Konzerns Stanislaw Zygankow die Gaslieferungen nach Europa bis 2020 auf rund 180 Milliarden Kubikmeter jährlich erhöhen. Dies teilte Zygankow am Montag im Rahmen einer internationalen Erdgas- und Erdölwoche mit. Bis 2035 soll sogar ein Lieferumfang von bis zu drei Billionen Kubikmeter Gas im Jahr für die europäischen Verbraucher erreicht werden.




Gazprom erhöht Gaslieferungen nach Europa

Gazprom erhöht Gaslieferungen nach Europa

Gazprom mit ehrgeizigen Plänen



Stanislaw Zygankow verweist im Rahmen einer internationalen Erdgas- und Erdölwoche darauf, dass Russland zwar die russischen Erdgaslieferungen nach Europa bis 2035 drastisch erhöhen will, sagte jedoch zugleich, dass das Land zudem an der Diversifizierung seiner Erdgaslieferungen interessiert sei. Er bezieht sich insbesondere auf den asiatisch-pazifischen Raum, genauer gesagt auf China und Indien. Darüber hinaus betont er, dass der europäische Gasbedarf in den kommenden Jahren weiter ansteigen werde. Seiner Ansicht nach werde der Gasbedarf Europas bis 2020 rund 380 Milliarden Kubikmeter Gas umfassen, der sich bis 2035 auf rund 440 Milliarden Kubikmeter steigern wird.

Russland will nach den europäischen Regeln spielen



Der Sprecher des russischen Gaskonzerns Gazprom sagt, der Konzern werde sich an die europäischen Regeln zum Gasexport halten. Zwar schaffen die von der EU geschaffenen Regeln keine Anreize für zusätzliche Investitionen, trotzdem wolle sich Gazprom den Spielregeln unterwerfen. Allerdings betont Zygankow, dass die bestehenden langfristigen Verträge auch weiterhin Bestand haben werden. Außerdem gibt er zu bedenken, dass einige deutsche Gasunternehmen demnächst die Möglichkeit haben, sich an dem South-Stream-Projekt zu beteiligen, wobei er jedoch keine Namen veröffentlicht. Er betonte lediglich, dass es sich um einen deutschen Partner handele, der bereits Interesse gezeigt habe.







Redaktion Stromvergleich.de: Gerhard Solter

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