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Österreichisches Gas-Dampfkraftwerk in Türkei

Nachricht vom 25.10.2010Anzeige
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Nach einer Bauzeit von rund 28 Monaten wurde am Samstag das österreichische Gas- und Dampfkraftwerk Bandirma rund 350 Kilometer südwestlich von der türkischen Stadt Istanbul eröffnet. Betreiber des Großprojektes sind der österreichische Stromkonzern Verbund zusammen mit seinem türkischen Partner Sabanci Holding, Enerjisa. Die gesamte Investitionssumme betrug ungefähr 550 Millionen Euro. Somit ist die erste österreichische Großinvestition in der Türkei erfolgreich abgeschlossen.




Österreichisches Gas-Dampfkraftwerk in Türkei

Österreichisches Gas-Dampfkraftwerk in Türkei

Österreichisch-türkisches Joint Venture erfolgreich



Am Samstag fand vor dem neuen Gas- und Dampfkraftwerk Bandirma die feierliche Einweihung statt. Das Kraftwerk, welches eine Leistung von rund 920 Megawatt hat, wurde in einem Joint Venture zwischen dem österreichischen Stromkonzern Verbund und dem türkischen Partner Sabanci Holding, Enerjisa, gebaut. Insgesamt investierten die beiden Unternehmen rund 550 Millionen Euro in das Projekt. Verbund treibt somit seine sogenannte Türkei-Strategie voran. Das Unternehmen versucht, in dem Land Fuß zu fassen und von dem steigenden Energiebedarf zu profitieren. Verbund-Chef Wolfgang Anzengruber sagte lobte in seiner Rede den raschen Bau des Kraftwerks. Ebenfalls bei der Einweihung anwesend waren der türkische Premier Erdogan sowie der Energieminister Taner Yildiz.



Zweites Gas- und Dampfkraftwerk in Planung



Anzengruber verweist in seiner Rede zudem darauf, dass sich ein weiteres Gas- und Dampfkraftwerk in Bandirma bereits in der Planung befinde. Die Investitionsphase könne 2012 beginnen. Mit weiteren Investitionsplänen will das österreichische Unternehmen Verbund die derzeitige Leistung von rund 1.370 Megawatt, Bandirma ist bereits berücksichtigt, auf rund 5.000 Megawatt erweitern. Die Investitionen von insgesamt 1,4 Milliarden Euro will das Unternehmen auch weiterhin gemeinsam mit dem türkischen Unternehmen Sabanci bewerkstelligen. Das erste Gas- und Dampfkraftwerk hat einen Wirkungsgrad von 59 Prozent. Finanziert wurde das Kraftwerk zu 40 Prozent aus Eigenkapital, welches je zur Hälfte von dem Energiekonzern Verbund und seinem Partner Sabanci bereitgestellt wurde. Bei rund 100 Millionen Euro liegt der Anteil der bar investierten Summe von Verbund. Das gemeinsame Joint Venture der beiden Unternehmen, Enerjisa, diente der Fremdfinanzierung der restlichen 60 Prozent.







Redaktion Stromvergleich.de: Patricia vom Merk

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