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Deutsche Gasfelder mit Potential

Nachricht vom 22.10.2010Anzeige
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Die Deutsche Rohstoff AG hat vor, bald in Australien mit dem Projekt Georgetown Gold zu produzieren. Doch das Heidelberger Unternehmen kann nicht nur das. Denn auch für Gas und Öl scheint das Unternehmen Fortschritte zu machen. Die DRAG hat ihren Blick dabei auf Süddeutschland gerichtet.




Deutsche Gasfelder mit Potential

Deutsche Gasfelder mit Potential

Größter Gasfund in Süddeutschland



Obwohl nicht weiter bekannt, erzeugt auch Deutschland eigenständig Gas und Öl, und das schon seit 1859. Von dort kommen jährlich ungefähr 18 Prozent des deutschen Gasverbrauchs und 3 Prozent vom Öl, was die Menschen hier verbrauchen. Deshalb konzentriert sich auch das Unternehmen Rhein Petroleum für die Süddeutsche Region, in der das Gas produziert wird. Besonders das Rheintal und das Alpenvorland sind da interessant. Denn da gibt es heute noch fünf produzierende Ölfelder. Dazu gehört auch Speyer, was eine spektakuläre Neuentdeckung ist. Dort fand man 50 Millionen Barrel förderbares Öl, und zwar aus Zufall. Eigentlich war an der Stelle ein Geothermie-Projekt im Gange. Die Reservezahlen wurden aber erst im Januar 2010 bekannt. Denn das Ölfeld hat einen Wert von rund 1,5 Milliarden Euro und ist damit der größte Ölfund, der je in Süddeutschland gemacht wurde.

Alte Felder, neue Träume



Die Wiedererschließung alter Felder bleibt also interessant, und das aus drei Gründen. Zum einen ist die Produktion auf vielen süddeutschen Feldern aus Wirtschaftlichen Gründen eingestellt wurden, und nicht etwa weil sie leer waren. Doch da die Lage heute anders ist, könnten sich Investitionen in diese Richtung mehr als lohnen. Zum zweiten ist die Technologie heute viel besser als zu der Zeit, als die Produktion eingestellt wurde. Es ist eine viel höhere Ausbeute möglich. Denn früher konnten höchstens 30 Prozent aus den Ölfeldern wirklich genutzt werden. Heute sind 50 Prozent keine Seltenheit mehr. Und die Technologie ist auch verantwortlich für den Dritten Grund. Denn die neue 3D-Seismik ist in der Lage, einen „Blick in den Untergrund“ zu werfen, was früher nicht ging. Es kann jetzt also zielgerichteter gebohrt und neues Potential entdeckt werden.







Redaktion Stromvergleich.de: Gerhard Solter

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