Liefersenkungen um 40Prozent nach Europa

26.3.2009 | Redaktion: Patricia vom Merk
Die Gaslieferungen des russischen Gaskonzerns Gazprom nach Europa sind im Zeitraum Januar bis März im Vergleich zum Vorjahr um rund 40 Prozent gesunken.
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Bis Mitte März diesen Jahres wurden statt der 40 Milliarden Kubikmeter Gas nur 24 Milliarden an die westeuropäischen Staaten abgegeben. Vor allem durch den zweiwöchigen Lieferstopp im Januar 2009 während des Gasstreits mit der ukrainischen Hauptstand Kiew und eine geringere Nachfrage innerhalb der EU seien Gründe für die deutlich geringeren Export-Lieferungen.
 
Laut Medienberichten habe der Energieriese Gazprom aber auch das Investitionsprogramm aufgrund von finanziellen Kürzungen eingegrenzt. Daraus resultierte, dass die europäischen Abnehmer derzeit häufig auf die eigenen Gaseinlagerungen greifen müssen. Gazprom bestätigte den Rücklauf der Ausfuhren und auf das gesamte Jahr gesehen werden acht bis zehn Prozent geringere Lieferungen erwartet.

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