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Pläne über russische Gaslieferungen nach China

Nachricht vom 29.9.2010Anzeige
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Am Montag wurde in China die chinesisch-russische Ölpipeline eingeweiht, mit welcher russisches Öl in die chinesische Stadt Daqing geliefert werden soll. An der Zeremonie nahmen sowohl der chinesische Präsident Hu Jintao als auch der russische Präsident Vladimir Medwedjew teil. Mit der Fertigstellung der Pipeline werden die Beziehungen zwischen den beiden Ländern in Bezug auf die Energiewirtschaft weiter ausgebaut. Im Gespräch sind zudem ab 2011 russische Erdgaslieferungen an die Chinesen.




Pläne über russische Gaslieferungen nach China

Pläne über russische Gaslieferungen nach China

Wirtschaftliche und politische Kooperationsvereinbarungen



Der Besuch des russischen Präsidenten dauerte drei Tage, in welchen weitere Kooperationsvereinbarungen getroffen wurden. Zum Beispiel wollen beide Länder Mitte 2011 ein Abkommen über russische Erdgaslieferungen unterzeichnen. Wie der russische Vize-Regierungschef Igor Setschin diesbezüglich mitteilt, stehen lediglich Einigungen über die Gaspreise aus. Die Zusammenarbeit würde zwischen dem russischen Gasmonopolisten Gazprom und zwischen dem staatlichen chinesischen Versorger CNPC erfolgen. Für beide Seiten hätte die Zusammenarbeit positive Effekte. China ist das Land mit dem größten Energiebedarf und benötigt aus diesem Grund weitere Gasliefermengen. Und Russland könnte seinen Status als wichtiger Gaslieferant festigen.


Wachsender Energiebedarf der Chinesen



Russland verfügt, wie Setschin betont, über ausreichende natürliche Gasreserven, um dem wachsenden chinesischen Energiebedarf gerecht zu werden. Russland sei der natürliche Partner der Chinesen, sagte er zudem. Denn die Chinesen haben den Bedarf, der von den Russen gedeckt werden kann. Das Russland jedoch nicht mehr ausschließlich auf Gasexporte setzt, zeigt die Ölpipeline, die aus Sibirien Öl in die nordostchinesische Stadt Daqing bringen soll. Zudem sind Kooperationsvereinbarungen in Bezug auf die Energieeffizienz und die Atomkraft.







Redaktion Stromvergleich.de: Patricia vom Merk

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