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Schiefergas drückt die Gaspreise

Nachricht vom 24.9.2010Anzeige
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Die Entwicklung deutet sich bereits seit knapp zwei Jahren an. Schiefergas gewinnt stetig an Bedeutung und etabliert sich als eine feste Größe auf dem internationalen Gasmarkt. Vor allem die USA haben das Potenzial erkannt und nutzen dieses nun für sich. Durch die enormen Schiefergasvorkommen im eigenen Land konnten die USA zu einem Gasselbstversorger avancieren. Dies führt zu einem Überangebot an Gas und zu deutlich gesunkenen Gaspreisen an den Handelsplätzen.




Schiefergas drückt die Gaspreise

Schiefergas drückt die Gaspreise

Wer langfristig plant, hat nichts von dem Gewinn



Wenig erfreut über die derzeitige Entwicklung im Hinblick auf Gas dürften die Versorger sein, die sich durch langfristige Verträge an einen Lieferanten gebunden haben, dessen Gaspreis zudem an den Ölpreis gekoppelt ist. Diese Versorger müssen auch weiterhin die laufenden Verträge wahrnehmen und zahlen teilweise bis zu zwei Drittel mehr als diejenigen Gasanbieter, die sich zurzeit an den Handelsplätzen mit überschüssigem günstigem Gas eindecken.



Schiefergas lässt Prognosen der Gasreserven nach oben schnellen



Wie groß die Bedeutung und der Einfluss der Schiefergas-Vorkommen weltweit sind, belegen Statistiken. Denn ohne die Einbeziehung der weltweiten Schiefergasreserven reicht das Gas, laut Prognosen, für weitere 60 Jahre. Durch das Schiefergas hat sich der Zeitraum auf gut 350 Jahre erhöht. Vor allem die Russen dürften von dieser Entwicklung eher wenig begeistert sein. Denn sie haben mit großen Einbußen zu rechnen, da die russischen Gaslieferverträge, die sich meist am Ölpreis orientieren und zudem langfristig abgeschlossen werden, immer unattraktiver werden.







Redaktion Stromvergleich.de: Gerhard Solter

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