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Billig-Gasanbieter machen Stadtwerken Konkurrenz

Nachricht vom 21.9.2010Anzeige
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Grundversorger, die meistens von den jeweiligen Stadtwerken gestellt werden, müssen sich vorsehen. Denn aufgrund der langfristigen und bindenden Lieferverträge mit den Erdgasproduzenten haben die meist kommunalen Gasversorger kaum eine Chance, sich im Wettbewerb gegen die Billig-Anbieter durchzusetzen. Die kommunalen Versorger sind meist aufgrund der Ölpreisbindung und der starren Preise in den langfristig geltenden Verträgen gebunden und können nicht auf die Preisoffensiven kleinerer, neuer Gasversorger reagieren.




Billig-Gasanbieter machen Stadtwerken Konkurrenz

Billig-Gasanbieter machen Stadtwerken Konkurrenz

Kommunale Versorger in arger Bedrängnis



Der Preiskampf, der den Gasverbrauchern möglichst geringe Gaspreise beschert, hat auch seine Schattenseiten. Betroffen sind davon die kommunalen Versorger, deren Preise nicht mit der günstigen Konkurrenz mithalten können. Teilweise können Verbraucher bis zu 350 sparen, wenn sie zu einem günstigen Gasanbieter wechseln. Ursache der unterschiedlichen Preise seien zum einen die drastisch verschiedenen Gaspreise im Einkauf. Auf dem freien Gasmarkt sei das Gas derzeit günstig zu bekommen, erklärt Tobias Federico, Chef des Analysehauses Energy Brainpool in Berlin. Diese Mengen Gas variieren dann in den Preisen von den Gasmengen, die an den Ölpreis gebunden sind.

Kommunen müssen Verluste befürchten



Die Entwicklung auf dem deutschen Gasmarkt sei dramatisch, allein deshalb, da sich die Kommunen in Zukunft von bislang quersubventionierten Projekten verabschieden müssten. Denn wenn die Verbraucher von den kommunalen Versorgern zu den Alternativlieferanten wechseln, haben die Kommunen drastische Gewinneinbußen vor sich. Denn die meisten sind durch die meisten sind durch langfristige Verträge für mehrere Jahre an einen Produzenten und an den Ölpreis gebunden. Die Versorger, die sich bereits für mehrere Jahre mit ausreichend Gas eingedeckt haben, die zahlen meist zu hohe Preise. Denn der Ölpreis steigt. Da das Öl weltweit knapper wird, während für Gas immer neue Quellen und Alternativen entdeckt werden. Wer derzeit clever einkauft, könne gut bis zu zwei Drittel der bisherigen Gaskosten einsparen.







Redaktion Stromvergleich.de: Gerhard Solter

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