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kostenlose Gaswechsel HotlineErdgas ist besserer Lückenfüller als Atomkraft
Nachricht vom 6.9.2010AnzeigeNach einer zwölfstündigen Sitzung haben sich Norbert Röttgen, Rainer Brüderle, Angela Merkel und die Chefs von FDP und Union geeinigt. Die Atomlaufzeiten für ältere Kraftwerke sollen sich um 8, die für jüngere um 14 Jahre verlängern. Nur steht immer noch die Frage im Raum, ob Angela Merkels „Brücke“ bis hin zur Selbstversorgung unbedingt das Atomkraftwerk sein muss. Und vor allem, ob sich die Laufzeitverlängerung tatsächlich wirtschaftlich und klimapolitisch positiv auswirkt.
Erdgas ist besserer Lückenfüller als Atomkraft
Streit um unseriöse Klimapolitik
Laut Unions-Obmann im Umweltausschuss Josef Göppel trifft dies nicht zu. Es lässt sich weder ein klimapolitischer noch ein ökonomischer Vorteil ableiten. Zumindest nicht, berücksichtige man die gestreute Wertschöpfung der erneuerbaren Energien im ganzen Land. Zu diesem Thema gab es noch einige sehr kritisierende Vorwürfe, wie das die Regierung Extremfälle „offensichtlich bewusst ausgewählt“ hatte um „Klimaschutz und Umstrukturierung der Energieversorgung zu diskreditieren“. Es gab aber auch andere.
Greenpeace ist für Erdgas
Doch nicht nur die Regierung hat Studien zu diesem Thema aufgestellt. Als der Streit noch in vollem Gange war, machte der Ökostrom-Anbieter Lichtblick den Anfang. Er wies darauf hin, dass der Ausbau erneuerbarer Energien durch die längeren Laufzeiten verlangsamt würden. Das Gegenteil behauptete die Regierung. Und Greenpeace veröffentlichte eine Analyse, die Erdgas als die bessere Brücke ins regenerative Zeitalter darstellt. Selbst das Umweltministerium erklärte die Atomkraft für die Übergangsphase ungeeignet. Denn schon in 40 Jahren kann 100 Prozent der benötigten Energie aus erneuerbaren Quellen geschöpft werden. Zu guter Letzt wies das Ökoinstitut auf Ungereimtheiten im Atomgutachten der Bundesregierung darauf hin, dass die Gas- und Kohlepreise nicht wie geplant gleich bleiben werden.
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Redaktion Stromvergleich.de: Gerhard Solter

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