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Italiener planen Gas-Vertriebsnetz in Bulgarien

Nachricht vom 5.8.2010Anzeige
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Der italienische Gasversorger Citygas Bulgaria EAD strebt nach neuen Ufern. Zusammen mit der Europäischen Bank für Wiederaufbau und Entwicklung (EBRD) will das Tochterunternehmen der Gasversorgungsgesellschaft Societa Gas Rimini ein Gas-Vertriebssystem in Bulgarien aufbauen. Das Vertriebssystem soll in der bulgarischen Region Thrakia entstehen. Ein Ankommen wurde zwischen den einzelnen Parteien bereits abgeschlossen.




Italiener planen Gas-Vertriebsnetz in Bulgarien

Italiener planen Gas-Vertriebsnetz in Bulgarien


Italiens Gasversorger entdecken bulgarischen Markt für sich



Nicht nur das Gasversorgungsunternehmen Citygas Bulgaria EAD strebt nach Bulgarien. Auch der zweitgrößte italienische Stromversorger Edison plant zusammen mit anderen Unternehmen, wie beispielsweise Beh und Depa den Bau einen Gaspipeline. Diese soll von Bulgarien nach Griechenland verlaufen. Das Projekt soll unabhängig von und zusätzlich zur ITGI Erdgasleitung entstehen, die von Bulgarien über die Türkei nach Italien verläuft. Auch bei dem neuen Gasprojekt, der Pipeline zwischen Bulgarien und Griechenland geht es, wie so oft, um eine größere Unabhängigkeit der Gaslieferungen. Vor allem Rumänien und Bulgarien versprechen sich eine stärkere Autonomie. Insgesamt werden die Kosten für die neue Pipeline auf ungefähr 120 Millionen Euro veranschlagt, von denen die EU rund 45 Millionen Euro zur Verfügung stellt.



Citygas Bulgaria läuft europäischen Konkurrenten den Rang ab



Der bulgarische Gasmarkt ist derzeit hart umkämpft. Das haben mehrere europäische Gasversorgungsunternehmen, wie unter anderem der nieder-österreichische Gasversorger EVN, zu spüren bekommen, als es um die Auftragsvergabe bezüglich des neuen Gas-Vertriebssystems in Bulgarien ging. Letzten Endes setzte sich Citygas Bulgaria durch. Geplant sind Investitionen von circa 150 Millionen Euro. Das Unternehmen erhält eine über 35 Jahre gültige Lizenz sowohl für den Bau als auch für die Instandhaltung des neuen Vertriebssystems. Dies soll sich nach ersten Angaben über eine Länge von 2.000 Kilometern erstrecken und bis 2017 fertiggestellt sein. Mit diesem Projekt werden ehrgeizige Ziele verfolgt. Denn in der Summe sollen 100.000 Familien und 2.500 Unternehmen mit einer Menge von jährlich 300 Millionen Kubikmeter Gas versorgt werden.







Redaktion Stromvergleich.de: Patricia vom Merk

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