Startseite Gasvergleich Gasnachrichten Rennen um Energieversorgung Europas ist eröffnet 

Rennen um Energieversorgung Europas ist eröffnet

Nachricht vom 29.7.2010Anzeige
Anzeige

Der Bau der Nord Stream Pipeline schreitet weiter voran. Jeden Tag werden ungefähr 2,4 Kilometer der Unterwasserrohre verlegt. Das Rennen um die Energieversorgung wird durch das deutsch-russische Projekt eröffnet und dafür sind die Arbeiter rund um die Uhr beschäftigt. Geplant ist, dass der Bau der Pipeline Ende 2011 fertig sein soll.

kostenloser Gaspreisvergleich

gasverbrauch
plz
erweiterte Einstellungen (z.B. Vergleichsanbieter)
  • Tarifüberwachung aktivierengasvergleich newsletter
  • Nur CO2-Neutrale/BiogastarifeNur CO2-Neutrale/Biogastarife anzeigen
  • keine Tarife mit Vorrauskassekeine Tarife mit Vorrauskasse
  • Tarife ohne Kaution berücksichtigenTarife ohne Kaution berücksichtigen
  • Tarife ohne Wechselmöglichkeitnur Tarife mit Vertragsabschluss
  • ohne TreueprämieBonus einrechnen
  • LaufzeitBonus einrechnen
  • gasvergleich preisgarantie
  • Nutzungsart
  • gasverbrauch leistung
  • Tarife pro Anbiete



Rennen um Energieversorgung Europas ist eröffnet

Rennen um Energieversorgung Europas ist eröffnet

Ostsee als Durchleitungsgebiet



Samuel Walker, Projektleiter bei North Stream, zeigt sich zuversichtlich, dass die Pläne, die Pipeline Ende 2011 fertig zu stellen, auch einzuhalten. Derzeit werden täglich an die 2,4 Kilometer der Leitung verlegt. Sobald die Erdgasleitung fertig gestellt ist, sollen jährlich an die 55 Milliarden Kubikmeter Gas vom russischen Wyborg in das deutsche Greifswald transportiert werden. Davon sollen anschließend bis zu 24 Millionen Haushalte in mehreren europäischen Ländern profitieren. Die Pipeline soll dazu dienen, die russischen Gaslieferungen nach Europa unabhängig von dem ‚Unsicherheitsfaktor‘ Ukraine sowie von dem Landweg über Polen unabhängig zu machen. Veranschlagt sind für den Bau Kosten in einer Höhe von bis zu 7,4 Milliarden Euro. Verschiedene deutsche und russische Unternehmen sind an dem Projekt beteiligt. Dazu gehört unter anderem die russische Gazprom mit einem Anteil von 51 Prozent. Das Unternehmen hält demnach die Anteilsmehrheit. Des Weiteren sind die deutschen Versorger E.ON und BASF-Wintershall mit jeweils 20 Prozent. Zudem hält die holländische Gasunie einen Anteil von 9 Prozent.

Der Meeresboden macht einige Probleme



Als problematischer als erwartet erweist sich der Umgang mit dem Meeresboden. Die Unebenheiten müssen durch Kies ausgeglichen werden. Dieser wird aufgeschüttet, um eventuelle Knicke in den Rohren zu verhindern. Auf einer Länge von insgesamt 1224 Kilometern, über welche die Pipeline verlegt werden soll, bedeutet dies einen enormen Aufwand. Zumal die Erdgasleitung nach der Fertigstellung das längste, je gebaute Unterwasserrohr sein soll. Neben den Unebenheiten im Meeresboden haben die Leiter des North Stream Projektes mit weiteren Hürden zu kämpfen. Zu nennen sind unter anderem die Umweltschützer von WWF, die sich in Greifswald sowohl für die Meeresbewohner als auch für den richtigen Umgang mit dem Meeresboden einsetzen. Nord-Stream-Kundenberater Gary Ross scheut den Vergleich mit der Ölkatastrophe im Golf von Mexiko nicht, mit dem er immer öfter konfrontiert wird. Seiner Meinung nach kann bei der Erdgasförderung kein derartiges Unglück geschehen. Er verweist darauf, dass das Gas in Blasen an die Meeresoberfläche steige und sich dann mit der Luft verbinde. Eine Gefahr für die Umwelt bestehe also nicht.







Redaktion Stromvergleich.de: Gerhard Solter

copyrighthinweis

Einen Kommentar schreiben:

Mich bei neuen Kommentaren benachrichtigen.

( Achtung: Benötigte Felder sind mit * gekennzeichnet. Sie sind selbst verantwortlich für den von ihnen abgegebenen Kommentar. Aus Sicherheitsgründen wird ihre IP gespeichert )


Diese Gasnachrichten könnten dich auch interessieren:

Dresdner Energieversorger mit sehr gutem Ergebnis ( vom 7.6.2010 )
Fossile Energieträger finanzieren Energiewende ( vom 8.6.2010 )
Niederländische Beteiligung an Erdgasleitung ( vom 13.6.2010 )
Erstes russisches Gas aus der Ostsee-Pipeline ( vom 15.6.2010 )
Aufhebung der Gasmarktbeschränkungen ( vom 16.6.2010 )
Bau der Nord Stream bisher ohne Verzögerungen ( vom 23.6.2010 )
Westen doch von Gasstreit betroffen? ( vom 23.6.2010 )
Entscheidung des Bundeskartellamtes in der Kritik ( vom 25.6.2010 )
Ostsee-Pipeline-Verlegung vor deutscher Küste ( vom 29.6.2010 )
Sensation - Neues Ölfeld in der Nordsee ( vom 29.6.2010 )
E.ON mit neuem Versorgungsstandort ( vom 4.7.2010 )
Neuer BDEW-Präsident ( vom 5.7.2010 )
Schul-Hausmeister löst Gasalarm aus ( vom 13.7.2010 )
Moschee wegen Gas-Alarm geräumt ( vom 14.7.2010 )
Nabucco sorgt weiterhin für Zündstoff ( vom 14.7.2010 )
Solinger Gasverbraucher vor Gaspreiserhöhung ( vom 17.7.2010 )
Gasversorger mit Bonuszahlung für Klageverzicht ( vom 19.7.2010 )
Neues Gas- und Dampfkraftwerk in Leverkusen ( vom 21.7.2010 )
Polen bald Selbstversorger in Punkto Gas? ( vom 27.7.2010 )
Gasressourcen sorgen für neuen Nahost-Konflikt ( vom 28.7.2010 )