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Öl- und Gasunternehmen: Nachhaltigkeit verbessern

Nachricht vom 26.6.2010Anzeige
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Eine Studie der Ratingagentur Oekom bescheinigt den Öl- und Gasversorgern zwar ein gewisses Bemühen um nachhaltiges Wirtschaften, allerdings agieren die Versorger zu zögerlich. Die Ratingagentur hat 27 der weltgrößten Öl- und Gasaktiengesellschaften in Bezug die Nachhaltigkeit bei der Arbeit untersucht. Dabei konnte die Branche nicht überzeugen.




Öl- und Gasunternehmen: Nachhaltigkeit verbessern

Öl- und Gasunternehmen: Nachhaltigkeit verbessern

Ernüchterndes Fazit



Die Ratingagentur stellt zwar ein gewisses Bemühen der Gas- und Öl-Aktiengesellschaften in Puncto Nachhaltigkeit fest, allerdings sei das Vorgehen zu zögerlich. Im Fazit der Analysten lautet es, die Unternehmen nähmen ihre soziale und ökologische Verantwortung nicht immer in der gewünschten Weise wahr. Die Ratingagentur wendete ein benotungsverfahren an. Die Bestnote A+ konnte keines der Unternehmen erreichen. Das Unternehmen mit der nachhaltigsten Wirtschaft, der österreichische Öl- und Gaskonzern OMV, konnte lediglich ein B erlangen. Den zweiten Platz belegte die Firma Snam Rete Gas aus Italien, der französische Konzern Total kam auf Platz Drei. Beide erhielten ebenfalls die Note "B" und lagen somit genauso wie OMV vier Plätze unter der möglichen Bestnote.

BP und Statoil mit der roten Laterne



Die letzten Plätze erreichten der BP-Konzern sowie der norwegische Gasversorger Statoil. Beide wurden mit einem C+ bewertet. Zwar arbeite BP, nach Angaben der Ratingagentur, transparent, allerdings seien große Abstriche in den Bereichen Anlagensicherheit und Arbeitsschutz zu machen. Kritisch bewerteten die Oekom-Analysten zudem, dass immer mehr Versorger bereit seien, Risiken für die Umwelt und die Mitarbeiter in Kauf zu nehmen, sollten die Gasreserven weiter schwinden.







Redaktion Stromvergleich.de: Gerhard Solter

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