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Ölbohrungen in der Nordsee - mehr Sicherheit

Nachricht vom 24.6.2010Anzeige
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Die Katastrophe im Golf von Mexiko hat einiges geändert. Neben den Belastungen, denen vor allem die Umwelt ausgesetzt ist, wächst das Bewusstsein für Sicherheitsfragen bei Ölbohrungen. Der EU-Energiekommissar Günther Oettinger spricht sich deshalb für strengere Sicherheitsrichtlinien aus und richtete eine Kommission ein, die sich mit den Notfallplänen der in der Nordsee tätigen Ölkonzerne beschäftigen und eventuelle Haftungsansprüche für Unfälle klären.




Ölbohrungen in der Nordsee - mehr Sicherheit

Ölbohrungen in der Nordsee - mehr Sicherheit

Schwachstellen sollen beseitigt werden



Das Ziel der eigens zum Zweck der Verschärfung der Sicherheitsauflage für Ölbohrungen in der Nordsee eingerichteten Kommission besteht darin, neue Gesetze zu entwickeln, die Katastrophen, wie im Golf von Mexiko, verhindern. Die erste Gesetzesvorlage soll aller Voraussicht nach im Herbst vorgelegt werden. Für den 14. Juli hat Oettinger die Manager der in der Nordsee tätigen Konzerne zu einer Konferenz nach Brüssel eingeladen. Am Vortag sagte er in Brüssel: "Ich will sicherstellen, dass die notwendigen Gesetze da sind und angewendet werden".


Verantwortung bislang bei den Mitgliedsstaaten



Bisher war und ist es die Aufgabe der Mitgliedsstaaten, die Arbeiten auf den jeweiligen Ölbohrinseln zu überwachen. Insgesamt befinden sich jedoch annähernd 400 Ölbohrinseln in der Nordsee, die mit unterschiedlichen Sicherheitsstandards betrieben werden. Es läge jedoch auch an der Industrie, derartig schwere Unfälle zu verhindern, meinte Oettinger. Auch die EU nimmt sich des Themas an. Die europäischen Abgeordneten haben einen Entschädigungsfond gefordert, der im Falle einer Katastrophe genutzt werden kann, um die entstehenden Kosten zu decken. Dieser Fond war bereits vor einigen Jahren im Gespräch, als die Havarie des Öltankers ‚Erika‘ auftrat. Allerdings kam es zu keiner Einigung.








Redaktion Stromvergleich.de: Nadine Rom

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