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kostenlose Gaswechsel HotlineWesten doch von Gasstreit betroffen?
Nachricht vom 23.6.2010AnzeigeNachdem es anfänglich hieß, der Westen werde aller Wahrscheinlichkeit nach nicht von dem russisch-weißrussischen Gasstreit betroffen, hat sich die Situation nun geändert. Russland hat die Gaslieferungen an Weißrussland um 30 Prozent reduziert und droht mit weiteren Kürzungen, wenn Weißrussland nicht die Gasschulden bezahlt. Die weißrussische Regierung kündigt hingegen an, bei weiteren Kürzungen die Gasleitungen in den Westen, vor allem nach Europa, anzuzapfen.
Westen doch von Gasstreit betroffen?
Der Gasstreit geht in die nächste Runde
Der Gasstreit zwischen Russland und Weißrussland dauert weiter an. Nach wie vor wartet die russische Regierung auf die Begleichung der weißrussischen Gasschulden. Die Regierung Weißrusslands ist sich jedoch keiner Schuld bewusst und verweist stattdessen auf säumige Zahlungen der Russen, die für die Nutzung der weißrussischen Transitleitungen fällig sind. Da keine Einigung der Gegner in Sicht ist, hat Russland nun, wie angedroht, die Gaslieferungen nach Weißrussland um 30 Prozent reduziert. Neben den Plänen über das Anzapfen der Gastransporte nach Europa droht Weißrussland damit, die für Westeuropa wichtigen Transitleitungen für russisches Gas, welche durch Weißrussland verlaufen, abdrehen zu lassen.
Verheerende Folgen für Litauen
Setzt die weißrussische Regierung ihre Pläne um, hätte dies besonders schwerwiegende Folgen für den europäischen Staat Litauen. Das Land bezieht sein Gas zu 100 Prozent auf diesem Weg. Neben dem baltischen Land wäre allerdings auch die russische Ostsee-Exklave Kaliningrad betroffen. Die Exklave um das frühere Königsberg wäre ebenfalls von der Gaszufuhr ausgeschlossen. Für Deutschland erwartet der Bundeswirtschaftsminister Rainer Brüderle (FDP) jedoch keine gravierenden Auswirkungen. Dies teilte er am Dienstag mit und begründete seine Annahme mit der jahreszeitlich geringen Nutzung von Gas und den gut gefüllten deutschen Gasspeichern. Außerdem könne Deutschland auf alternative Liefermöglichkeiten zurückgreifen.
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Redaktion Stromvergleich.de: Patricia vom Merk

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