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Keine Panik bei Gasimporteuren bzgl. Gasstreit

Nachricht vom 22.6.2010Anzeige
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Deutsche Gasimporteure bleiben angesichts der angespannten Lage zwischen Russland und Weißrussland entspannt. Man habe mit den Gasstreitigkeiten Erfahrung und könne auf den südlicheren Transitweg durch die Ukraine ausweichen, um die benötigte Menge Gas zu erhalten, sagte eine Sprecherin bei VNG Verbundnetz Gas am Montag.




Keine Panik bei Gasimporteuren bzgl. Gasstreit

Keine Panik bei Gasimporteuren bzgl. Gasstreit

Liefersicherheit werde gewährleistet



Zwar seien Einschränkungen der russischen Lieferungen in der Regel erst mit einem Tag Verspätung in Deutschland zu spüren, doch Lieferengpässe seien nicht zu befürchten. Darüber sind sich die großen deutschen Erdgasimporteure einig. Am Montag seien keine verringerten Liefermengen zu spüren gewesen. Ein Wingas-Sprecher machte deutlich, dass bisher die vertraglich vereinbarten Mengen Gas geliefert würden. Und auch wenn die Lieferungen Russlands an seinen Nachbarn Weißrussland gedrosselt werden und dies Auswirkungen auf den Transitweg hat, werden die deutschen Gaskunden trotzdem mit der angeforderten Menge Erdgas versorgt. Alle großen Versorger, wie E.ON Ruhrgas und RWE Supply & Trading, verweisen derzeit auf die Liefersicherheit und darauf, dass die Speicher gut gefüllt seien. Zudem teilte eine Sprecherin von EU-Kommissar Oettinger mit, dass durch den Konflikt keine Auswirkungen auf den Gastransit befürchtet werden.

Der Gasstreit schwelt weiter



Ein Ende der Auseinandersetzungen zwischen Russland und Weißrussland ist nicht in Sicht. Die Russen werfen der weißrussischen Regierung vor, umgerechnet 155,2 Millionen Euro für bereits geliefertes Gas nicht bezahlt zu haben. Die Weißrussen hingegen klagen die russische Regierung an, ungefähr 200 Millionen Dollar an Gebühren für den Gastransit durch Weißrussland nicht beglichen zu haben. Am Montag hat der russische Gasmonopolist Gazprom damit begonnen, die Liefermengen für Gas an Weißrussland zu drosseln, wie es Präsident Dimitri Medwedjew in der Vorwoche bei weiterhin ausbleibenden Zahlungen gefordert hatte. Die Lieferungen an Weißrussland sollen um bis zu 85 Prozent gekürzt werden.







Redaktion Stromvergleich.de: Patricia vom Merk

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