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kostenlose Gaswechsel HotlineBP-Chef spricht erstmals vor dem US-Kongress
Nachricht vom 18.6.2010AnzeigeGestern war es endlich soweit. BP-Chef Tony Hayward äußerte sich erstmalig vor dem US-Kongress zu der Öl- und Gaskatastrophe im Golf von Mexiko. Er verdeutlichte sein tiefes Bedauern und sicherte erneut, wie bei einem Treffen mit dem amerikanischen Präsidenten am Vortag bereits geäußert, 20 Milliarden Dollar für einen Entschädigungsfonds zu.
BP-Chef spricht erstmals vor dem US-Kongress
Erste Stellungnahme des BP-Chefs vor dem Energieausschuss
Nachdem sich der Chef des BP-Konzerns eine lange Zeit immer wieder harsche Kritik an dem Unternehmen und an seiner Person anhören musste, sprach er gestern erstmalig vor dem Energieausschuss des Repräsentantenhauses. Er sagte, er verstehe angesichts des Ausmaßes, welches die Katastrophe angenommen habe, die Verärgerung der amerikanischen Bevölkerung. Bevor Hayward jedoch zu Wort kam, äußerten die Abgeordneten republikanischen Opposition Kritik an dem Krisenmanagement des Unternehmens. Der Abgeordnete Henry Waxman sagte, der Ausschuss habe bei der Prüfung der Daten der Katastrophe nicht eine einzige E-Mail oder Mitteilung gefunden, in welcher Hayward den Problemen und Gefahren ein wenig Aufmerksamkeit schenke. Für Hayward könnte sich die Anhörung zu einem Spießrutenlauf entwickeln. Denn die Abgeordneten stellen immer wieder Fragen, wie es zu dem Unglück kommen konnte und wie sich BP das weitere Vorgehen vorstelle. Die Wirkung der Aussagen und des Auftretens Haywards sprechen dabei nicht gerade für ihn. In der öffentlichen Wahrnehmung musste er erneut Abschläge in Kauf nehmen, nachdem er sich über die starke Kritik und die viele Arbeit als Folge der Katastrophe beschwert hatte.
BP sucht weiter nach Lösungen
Im Verlauf der letzten Wochen konnte BP immer wieder mit kleineren Erfolgen aufwarten, bevor der Konzern wieder stärker in die Kritik gerat. Es gelang dem Unternehmen, einen Teil des ausströmenden Gases und Öls einzusaugen und zu entsorgen. Allerdings stellte sich vor wenigen Tagen erneut heraus, dass weit mehr Öl und Gas, als bisher angenommen, in den Golf von Mexiko fließe. Auch zu diesem Punkt musste sich Hayward vor dem Ausschuss äußern, der ebenfalls Kritik an der Informationspolitik des Unternehmens äußerte. Ein paar lobende Worte erhielt der BP-Chef von dem amerikanischen Präsidenten Barack Obama, der sich erfreut in Bezug auf die Milliardenzusage freute. Auch zeigte sich Obama über das Treffen mit der Konzernspitze erfreut. Hayward beteuerte wiederholt, dass er das Unglück sehr bedaure und es ihm leid täte, dass es so weit gekommen ist.
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Redaktion Stromvergleich.de: Gerhard Solter

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