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Niederländische Beteiligung an Erdgasleitung

Nachricht vom 13.6.2010Anzeige
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Die niederländische Erdgastransportgesellschaft Gasunie plant, sich an der Ostseepipeline zu beteiligen. Das Unternehmen will eine Anschlussleitung an die Pipeline in Norddeutschland legen, wie die Verantwortlichen der beteiligten Unternehmen am Freitag in Hannover mitteilten.




Niederländische Beteiligung an Erdgasleitung

Niederländische Beteiligung an Erdgasleitung

Von norddeutsch zu nordeuropäisch



Bislang war für die Anschlussleitung an die Erdgaspipeline, die durch die Ostsee verlaufen sollte, der Name ‚norddeutsche Erdgasleitung‘ geplant. Doch diese wandelt sich durch die Beteiligung des niederländischen Erdgastransportunternehmens Gasunie zu der ‚nordeuropäischen Erdgasleitung‘ NEL. Gasunie plant, sich mit 20 Prozent zu beteiligen. Allerdings reduzieren sich dadurch die Anteile der anderen Unternehmen, welche ebenfalls in die Erdgasleitung investieren wollen. Der Kasseler Erdgasimporteur Wingas verliert 5 Prozent, die Beteiligung sinkt von 75 auf 70 Prozent. E.ON Ruhrgas wollte sich eigentlich mit 15 Prozent beteiligen, der Anteil sinkt jedoch auf 10 Prozent.


Das letzte Wort hat die Bundesnetzagentur



Während die Genehmigungsverfahren für das Verlegen der Anschlussleitung an die Ostseepipeline in Mecklenburg Vorpommern und Niedersachsen bereits laufen, hat die Bundesnetzagentur immer noch das letzte Wort. Die Gespräche über die wettbewerbsrechtlichen Rahmenbedingungen dauern an. Nach Angabe der beteiligten Unternehmen soll die Anschlussleitung von Lubmin, dem Landepunkt der Ostseepipeline, an Schwerin und Hamburg vorbei bis nach Rehden in Niedersachsen führen. Die Gesamtlänge soll circa 440 Kilometer betragen.
Die Anschlussleitung ist bereits die zweite Anschlussleitung. Mit dem Bau der OPAL-Anschlussleitung wurde bereits begonnen, sie führt durch Tschechien. Auch die NEL soll die Ostseepipeline an das europäische Ferngasnetz anschließen.







Redaktion Stromvergleich.de: Gerhard Solter

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