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GDF Suez setzt weiterhin auf Ausgewogenheit

Nachricht vom 9.6.2010Anzeige
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Der französische Energieversorger GDF Suez setzt auch weiterhin auf die Ausgewogenheit des Angebotes. Trotz eines unterdurchschnittlich niedrigen Aktienkurses bleibt das Unternehmen der Strategie treu, neben Gas auch Strom und Energiedienstleistungen anzubieten. Dies teilte Gerard Mestrallet, Chef des französischen Energiekonzerns GDF Suez der "Financial Times" mit.




GDF Suez setzt weiterhin auf Ausgewogenheit

GDF Suez setzt weiterhin auf Ausgewogenheit

Für einen fairen Wettbewerb in Frankreich



Mestrallet gibt zu bedenken, dass bei einer Eingrenzung des Angebotes ausschließlich auf den Vertrieb in der Eurozone die Aktienkurse weiter sinken würden. Denn durch die Wirtschaftskrise und die dauerhaft niedrigen Preise hätte der Konzern mit großen Problemen zu rechnen. Zuletzt musste das Unternehmen schwere Rückschläge hinnehmen. In Abu Dhabi konnte das von GDF entsandte Konsortium eine Ausschreibung für ein Kernkraftwerk nicht gewinnen und nun befürchtet der Konzern, dass sich die französische Regierung eher auf den großen französischen Konkurrenten Electricite de France (EdF) bei der Förderung der Atomindustrie konzentrieren wird. Trotzdem hält Mestrallet ebenfalls an der Atomenergie fest. Außerdem fordert er einen fairen Wettbewerb in Frankreich, bei welchem alle Versorger die gleichen Chancen haben. Vor allem der Strommarkt solle fairer werden. Bisher hat der Anbieter EDF das Monopol, welches jedoch auf Druck der Regierung aufgebrochen wird. Der Versorger muss Anteile seiner Strommengen verkaufen. Ist der Preis jedoch zu hoch, kommt erneut kein Wettbewerb zustande, warnt Mestrallet.


Der größte französische Gasimporteur



Das Unternehmen, welches sich aus einem Zusammenschluss des Gasversorger Gaz de France und dem Mischkonzern Suez entwickelte, ist der größte französische Gasimporteur. Allerdings hilft dies dem Versorger wenig, denn auf dem heimischen Strommarkt kann sich GDF Suez, genauso wie seine internationalen Konkurrenten, nicht etablieren. In Belgien hingegen betreibt GDF Suez 7 Atomkraftwerke.







Redaktion Stromvergleich.de: Patricia vom Merk

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