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Geplante Teilung des RWE-Konzerns abgelehnt

Nachricht vom 22.5.2010Anzeige
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Laut eines Berichtes des „Manager Magazins“ findet die geplante Teilung des RWE-Konzerns nicht statt. Der Widerstand der Kommunen, die zustimmen müssten, sei zu groß. Mitte Mai wurde auf der Vorstandsklausur der Abbruch des Projektes beschlossen. Wie es mit dem Projekt weiter geht, ist noch unklar.




Geplante Teilung des RWE-Konzerns abgelehnt

Geplante Teilung des RWE-Konzerns abgelehnt

Kommunen fürchten, aus dem Geschäft gedrängt zu werden


Der RWE-Konzern soll in zwei Teile gespalten werden, um dadurch sowohl die Gewinne als auch die Unternehmensstrukturen zu optimieren. Den einen Teil soll, Berichten zufolge, eine internationale und börsenorientierte Holding bilden, während die nationalen Geschäfte dann nur noch von einer daran angehängten Deutschland AG übernommen würden. Und genau darin liegt der Schlag für die Kommunen, denn sie wären nur noch an den nationalen Geschäften beteiligt. Die Kommunen befürchten in der Folge neben Einnahmerückgängen auch eine Entscheidungswillkür. RWE hingegen versucht, Kapitalerhöhungen, wie etwa für Zukäufe, zu erleichtern. Erste Gespräche seien bereits mit dem tschechischen Energiekonzern CEZ geführt worden, hätten allerdings nicht zu den gewünschten Ergebnissen geführt.

Bisher hatten die Kommunen einen Anteil von circa 20 Prozent. Betroffen sind Städte und Gemeinden, die in der Vergangenheit im Verein der Arbeitnehmer bestimmte Unternehmensentscheidungen verhindern konnten. Die Kommunen lehnen die neue Unternehmensstruktur ab, da sie zwar einen höheren Anteil an der Deutschland AG erhielten, jedoch in der allgemeinen Firmenpolitik weniger Mitspracherechte hätten. Nach den Berichten des „Manager Magazins“ hätten die Kommunen auf ihrem Sitz im Aufsichtsrat bestanden, worauf sich die Unternehmensleitung jedoch nicht einlassen wollte.








Redaktion Stromvergleich.de: Patricia vom Merk

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