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Kündigungswelle für Gasverträge läuft weiter

Nachricht vom 18.5.2010Anzeige
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Nachdem E.on, einer der größten deutschen Energieversorger, bereits vielen Gaskunden in Hamburg und Schleswig Holstein die bestehenden Verträge gekündigt hat, sind nun auch die Gaskunden in Mecklenburg Vorpommern betroffen. Mehr als 10.000 Kunden werden die langjährigen Verträge gekündigt. Der Grund dafür sei die in den bisherigen Verträgen enthaltene Preisänderungsklausel, die in zwei Instanzen als unwirksam erklärt wurde.




Kündigungswelle für Gasverträge läuft weiter

Kündigungswelle für Gasverträge läuft weiter

Viele Gaskunden haben Kündigungsschreiben im Briefkasten

In diesen Tagen hat die Kündigungswelle der E.on Hanse auch Mecklenburg Vorpommern erreicht. Mehr als 10.000 Gaskunden stehen vor der Suche nach einem neuen Anbieter. Horst-Ulrich Frank, Fachmann der Verbraucherzentrale, erklärte, dass die in den bisherigen Verträgen enthaltenen Preisänderungsklauseln von zwei Kammern des Landgerichtes Hamburg für unwirksam erklärt wurden. Darin sei die Ursache für die Massenkündigungen zu suchen. In den zurückliegenden Jahren riet der Verbraucherschutz den Kunden stets, Widerspruch gegen die Preisanpassungen der E.on Hanse einzulegen. In der Folge der verschiedenen Widersprüche kam es zu den beiden Gerichtsurteilen. Allerdings bleiben den Kunden auch jetzt Schritte offen. Zunächst sollten sie, nach Anraten des Verbraucherschutzes, prüfen, ob die Kündigungen fristgemäß erfolgt seien. Und auch wenn die Kündigungen fristgemäß erfolgten, sollten die Kunden nicht sofort einen neuen Vertrag abschließen, denn laut Aussage Horst-Ulrich Franks sei die E.on Hanse nicht immer der günstigste Anbieter. Den Verbrauchern stehen ausreichend Alternativen zur Verfügung. Eine gute Hilfe bei der Suche bilden, seiner Meinung nach, Vergleichsrechner und Verbraucherportale im Internet. Die Verbraucher, die bereits Widersprüche geltend gemacht haben, sollen an diesen festhalten und die Schlussrechnung prüfen, um wirklich nur das zu bezahlen, was sie selbst als Betrag errechnet haben.







Redaktion Stromvergleich.de: Nadine Rom

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