Startseite Gasvergleich Gasnachrichten Gas trotzt den steigenden Energiekosten 

Gas trotzt den steigenden Energiekosten

Nachricht vom 12.5.2010Anzeige
Anzeige

Die Mineralölpreise sind in der letzten Zeit deutlich gestiegen. Die Entwicklung hat bisher jedoch weder starke Auswirkungen auf die Verbraucher- noch auf die Gaspreise. Vor allem die Preise für Gas zeigen sich unbeeindruckt, wodurch der Rohstoff sowie die daraus hergestellte Fernwärme zu den „Gewinnern“ gehören.




Gas trotzt den steigenden Energiekosten

Gas trotzt den steigenden Energiekosten

Verteuerung der Energie als Preistreiber für den Verbraucherpreisindex

Obwohl die Verbraucherpreise an sich kaum gestiegen sind, sind die steigenden Energiekosten ein enormer Preistreiber für den Verbraucherpreisindex. Im Durchschnitt war die Energie in Deutschland im April um 5,2 Prozent teurer als im März. Dies teilte das Statistische Bundesamt mit. Sowohl die Kosten für Mineralölprodukte als auch die Stromkosten seien um ein Vielfaches gestiegen. Die Mineralölpreise sind um 19,5 Prozent und Kraftstoffpreise um 16,4 Prozent angewachsen. Die allgemeine Teuerungsrate verweist auf einen Anstieg im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 1,0 Prozent. Strom hingegen verteuerte sich innerhalb eines Jahres um 2,5 Prozent. Die Preise für Gas und die Fernwärme schlugen eine entgegengesetzte Richtung ein und gingen deutlich zurück. Für die Gaspreise wurde ein Rückgang von 9,8 Prozent verzeichnet, die Umlagen für Zentralheizungen und Fernwärme sanken für denselben Zeitraum um 13 Prozent. Wie groß der Einfluss der Mineralölprodukte auf die Steigerungen ist, zeigt das Statistische Bundesamt. Denn die Inflationsrate läge für den Monat April bei 0,3 Prozent, würden die Kosten für Mineralöl außen vor gelassen. Für den März wurde eine Inflationsrate von 1,1 Prozent gemessen. Das bedeutet, dass der für die Geldpolitik interessante Schwellenwert von 2,0 weiterhin unterschritten wird. Im Vergleich zum Vormonat verringerte sich der Verbraucherindex um 0,1 Prozent. Weitere Preistreiber waren im April die Nahrungsmittel. Die Kosten dafür lagen 1,5 Prozent als im April des vergangenen Jahres. Vor allem Obst und Gemüse, jeweils mit einer Kostensteigerung um 6,3 und 8,9 Prozent behaftet, treiben die Preise für die Lebenserhaltung leicht in die Höhe.







Redaktion Stromvergleich.de: Nadine Rom

copyrighthinweis

Einen Kommentar schreiben:

Mich bei neuen Kommentaren benachrichtigen.

( Achtung: Benötigte Felder sind mit * gekennzeichnet. Sie sind selbst verantwortlich für den von ihnen abgegebenen Kommentar. Aus Sicherheitsgründen wird ihre IP gespeichert )


Diese Gasnachrichten könnten dich auch interessieren:

Preis Gas: Kartellamt ermittelt weiter ( vom 9.3.2010 )
Gasversorger: E.ON weniger Umsatz und Gewinn ( vom 11.3.2010 )
Gaskunden wechseln Gasversorger ( vom 12.3.2010 )
Gaspreise: Alternativen zum Grundversorger ( vom 13.3.2010 )
Trotz Flaute: RWE Dea erhöht Produktion ( vom 18.3.2010 )
Mit ElectronicPartner Gasanbieter wechseln ( vom 22.3.2010 )
Gasheizung als günstige Alternative ( vom 27.3.2010 )
EnBW: Gas kommt aus Asien und Afrika ( vom 5.4.2010 )
Gasanbieter 123energie erweitert Liefergebiet ( vom 6.4.2010 )
Zu hohe Gaspreise in Sachsen? ( vom 8.4.2010 )
Offizieller Baustart der Ostseepipeline ( vom 9.4.2010 )
Erneuter Gasstreit zwischen Ukraine und Russland ( vom 17.4.2010 )
Gas: Hamburger Verbraucherschutz in der Kritik ( vom 19.4.2010 )
Stromanbieter EnBW will Biogasanlagen betreiben ( vom 21.4.2010 )
Russland trennt Europa mit neuer Gaspipeline ( vom 26.4.2010 )
Milliardengewinn für Gasanbieter Gazprom ( vom 30.4.2010 )
Gaspreise dämpfen die Inflationsrate ( vom 3.5.2010 )
Suche/Biete: Gasfelder im Irak zu versteigern ( vom 7.5.2010 )
Gasag Verkauf wegen Finanzkrise gescheitert? ( vom 9.5.2010 )
Gas und seine Anwendungsformen ( vom 11.5.2010 )