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Ostseepipeline auf Umwegen

Nachricht vom 9.4.2010Anzeige
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Die Trassenführung der Ostseepipeline erfährt kurz nach dem Baubeginn am Dienstag dieser Woche eine Änderung. Die Rohre der Ferngasleitung kreuzen ein Munitionsübungsgebiet der Bundeswehr und werden deshalb auf einer Länge von 20 Kilometern weiter auf dem Meeresboden verlegt. Dies teilte Projektleiter Jens Lange gestern in Greifswald mit. Das Nord Stream-Betreiberkonsortium geht damit auf Klagen des deutschen Militärs und eines Unternehmers aus Polen ein.




Ostseepipeline auf Umwegen

Ostseepipeline auf Umwegen

Argumente für Umbau der Trasse waren einleuchtend

Besonders der polnische Unternehmer hatte ein großes Interesse an der Trassenänderung. Er sagte, dass Schiffe mit 15 Meter Tiefgang nur schwer die Zufahrt zum Swinemünder Hafen erreichen könnten, wenn die Pipeline-Trasse auf der ursprünglichen Route verlegt werden würde. Jetzt wurde sich darauf geeingt, dass die Rohe einfach tiefer auf den Meeresboden verlegt werden soll. Statt 14 Meter tief werden sie sich dann 17,5 Meter unter der Wasseroberfläche befinden.

Projektleiter Lange konnte diesem Entschluss zustimmen. Er sagte, dass kürzlich Schiffsbewegungen ausgewertet worden seien aufgrund welcher sich das Konsortium zur Trassenänderung entschloss. So werde die Sicherheit für den Schiffsverkehr als auch für die Rohrleitung erhöht werden.

Umweltschutzverband gegen Baustart Mitte April

Es ist geplant, am 15. April 2010 mit den Baumaßnahmen an Land im mecklenburg-vorpommerschen Lubmin zu beginnen. Verschiedene Umweltverbände haben sich zu einem Eilantrag am Oberverwaltungsgericht Greifswald entschlossen, um den Baustart zu verzögern oder gar zu verhindern.







Redaktion Stromvergleich.de: Patricia vom Merk

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