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Gabriel hofft auf schwedisches Ja

Nachricht vom 9.2.2009Anzeige
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Bundesumweltminister Sigmar Gabriel blickt der Entscheidung der schwedischen Regierung zum Bau der Ostsee-Gaspipeline positiv entgegen. Zwar hatte das umstrittene Projekt durch den Gasstreit zwischen der Ukraine und Russland noch einmal Aufwind erhalten und Schweden zählt neben Polen und den baltischen Staaten zu den schärfsten Gegnern, dennoch habe Gabriel Verständnis für die gründliche Prüfung der schwedischen Regierung.




Schweden legt großen Wert auf die Einhaltung bestimmter Umweltvorschriften und wartet diesbezüglich noch auf Unterlagen des Investorenkonsortiums Nord Stream, an dessen Aufsichtsratsspitze Gerhard Schröder sitzt. Die fehlenden Genehmigungen der schwedischen Behörden sind zudem ein weiterer Punkt, der einem schnellen Baubeginn im Wege steht. Schwedens Umweltminister Carlgren legt besonders Wert drauf, dass die „Espoo-Kovention“ erfüllt wird, welches die Einbindung von Nachbarländern bei grenzübergreifenden Vorhaben regelt. Gabriels Eindruck sei, dass Nord Stream starke Bemühungen zeigt, diese Anforderungen zu erfüllen.
 
2011 soll das Projekt an den Start gehen und jährlich 55 Milliarden Kubikmeter Gas nach Deutschland pumpen. Die Kosten belaufen sich auf mehr als sieben Milliarden Euro.







Redaktion Stromvergleich.de: Patricia vom Merk

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