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Goldgas erobert den Energiemarkt

Nachricht vom 1.1.2010Anzeige
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Trotz fallender Einkaufspreise an der Börse wird Gas für den Verbraucher immer teurer, was gerade im Winter ärgerlich ist, weil dann viel Heizgas beansprucht wird. Der Billiganbieter Goldgas verspricht seinen Kunden günstige Tarife und will seine Marktposition durch Importe von Flüssiggas absichern. Goldgas beliefert aktuell 80 000 Haushalte und Großabnehmer mit Gas.




Goldgas erobert den Energiemarkt

Goldgas erobert den Energiemarkt

Goldgas ist derzeit einer der günstigsten Gasanbieter

Das Unternehmen kauft sein Gas preiswert direkt an der Leipziger Energiebörse EEX ein und gibt diese günstigen Preise an seine Kunden weiter. Letzte Woche kostete eine Megawattstunde rund 13 Euro, also nicht mal halb so viel wie vor einem Jahr. Das liegt zum Einen an der wegen der Wirtschaftskrise weltweit sinkenden Nachfrage und zum Anderen an dem steigenden Gasangebot. Vor allem dank neuer Fördertechniken wie etwa Bohrungen in gashaltigem Schiefergestein kann inzwischen mehr Gas gewonnen werden, das dann aber auch wieder verkauft werden muss.

Eines der am schnellsten wachsenden Unternehmen 

Laut Goldgas-Gründer Michael Notzon ist sein Anbieter das derzeit am schnellsten wachsende Gasunternehmen; täglich kommen 600 Neukunden hinzu. Das Gas, was der Versorger billig einkauft kommt aber längst nicht mehr per Pipeline, sondern als gekühltes Flüssiggas per Schiff aus Ländern wie Katar, Nigeria und Angola. Viele europäische Länder beziehen heutzutage flüssiges Erdgas (Liquified Natural Gas bzw. LNG), und Notzon will nun auch Deutschland an diese Form der Gasversorgung anbinden. Zu diesem Zweck hat er einen Liefervertrag mit dem algerischen Gaskonzern Sonatrach abgeschlossen.
 
Lang- und mittelfristig dürfte Flüssiggas hierzulande immer mehr an Bedeutung gewinnen, erklärt auch Stephan Werthschulte von der Beratungsfirma Accenture. Darüber hinaus fangen auch die Energiekonzerne an, sich für LNG zu interessieren. So ist beispielsweise E.ON Ruhrgas gerade mit fünf Prozent beim Rotterdamer Flüssiggasterminal eingestiegen. Er Konkurrent RWE hat sich an dem Unternehmen Excelerate Energy mit Sitz in Texas beteiligt, das ein preiswertes Transportverfahren für Flüssiggas entwickelt hat. Spätestens 2012 soll ein erster Tanker mit dem wertvollen Energieträger vor der deutschen Küste landen.







Redaktion Stromvergleich.de: Nadine Rom

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