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Konflikt zwischen E.ON und Gazprom

Nachricht vom 1.12.2009Anzeige
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Der Konflikt zwischen dem Energiekonzern E.ON und dem russischen Staatskonzern Gazprom geht erneut weiter. Eine Lösung im Hinblick auf eine Lockerung der langfristigen Lieferverträge ist wohl noch lange nicht in Sicht.




Gazprom geht auf Verhandlungen nicht ein

Der russische Staatskonzern Gazprom besteht weiterhin auf die Erfüllung der Verträge. Hingegen drängt das Unternehmen E.ON auf eine Aufweichung der Verträge, da der Energiekonzern wegen der Wirtschaftskrise, die mit Gazprom verhandelten Mengen selbst nur schwer weiterverkaufen kann. Der operative Gewinn bei E.ONs Tochter E.ON Ruhrgas wird in diesem Jahr wegen der nicht auskömmlichen Gasverträge um 30 Prozent und mehr einbrechen. Aufgrund der Wirtschaftskrise, war der Gasabsatz in den ersten neuen Monaten bei E.ON um 15 Prozent auf 428 Milliarden Kilowattstunden gesunken.

Wirtschaftskrise lässt Gasabsatz zusammenbrechen

E.ON hat sich schon mit anderen Gasproduzenten auf eine Lockerung der Verträge geeinigt, jedoch seien die Verhandlungen mit Gazprom bisher sehr schwierig. E.ON Chef Wulf Bernotat habe darauf verwiesen, dass alle Gasproduzenten außer Gazprom die Einschätzung teilen, dass sich die Absätze nicht schnell genug wieder auf das Niveau vor der Wirtschaftskrise zurück bewegen werden. 6,5 Prozent der Gazprom-Anteile gehören im Übrigen E.ON.







Redaktion Stromvergleich.de: Gerhard Solter

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