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EDF beteiligt sich an South Stream

Nachricht vom 29.11.2009Anzeige
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Der französische EDF-Konzern will sich an der russischen Gaspipeline South Stream beteiligen und hat mit dem russischen Konzern Gazprom eine entsprechende Vereinbarung unterzeichnet, wie Russlands Regierungschef Wladimir Putin jetzt bestätigt hat. EDF beteiligt sich mit rund 10 Prozent an dem Gasprojekt, das Gazprom bisher gemeinsam mit der italienischen ENI-Gruppe unterstützt hatte.




Ab 2013 soll South Stream ans Netz


Ab dem Jahr 2013 wird South Stream, wenn alles gutgeht, Erdgas von Russland über das Schwarze Meer nach Westeuropa transportieren. Die Pipeline verläuft an der Ukraine vorbei, die mit Russland schon öfter Konflikte auszufechten hatte. Die europäische Gasversorgung war deshalb schon mehrfach unterbrochen worden.


South Stream und Nabucco sind Konkurrenten

Die Pipeline South Stream ist das Konkurrenzprojekt zur Nabucco-Pipeline, die vonseiten der Europäischen Union gefördert wird. Nabucco soll ein Jahr später, 2014, fertig sein und Gas vom Kaspischen Meer nach Europa liefern. Russland wird durch diese Leitung ausgespart. Neben anderen Unternehmen ist der deutsche Großkonzern RWE ist an Nabucco beteiligt.








Redaktion Stromvergleich.de: Patricia vom Merk

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