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Was ist Van-der-Waals-Gleichung?

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Von einer Gleichung zum Nobelpreis
Mittlerweile ist die Van-der-Waals-Gleichung aus dem Zusammenhang mit Gasen nicht mehr wegzudenken. Aufgestellt wurde die Gleichung bereits 1873 durch Johannes Diderik van der Waals und sie hat nichts an Aktualität eingebüßt. 1910 erhielt er den Nobelpreis für die Gleichung. Die Van-der-Waals-Gleichung ist eine angenäherte Zustandsgleichung für reale Gase. Es kann zwischen verschiedenen Formen der Gleichung differenziert werden. Die intensive Form der Van-der-Waals-Gleichung lautet: (p + * (Vm – b) = RT. Die extensive Form hingegen lautet: (p + * (V – nb) = nRT. Die einzelnen Buchstaben geben folgende Größen wieder: V = Volumen, Vm = molares Volumen, n = Stoffmenge, T = Temperatur, p = Druck, R = universelle Gaskonstante, a = Kohäsionsdruck und b = Kovolumen.

Die Van-der-Waals-Gleichung

Die Van-der-Waals-Gleichung ist notwendig, da ideale Gase als Ausgangspunkte nicht realistisch für die Berechnung sind. Gase verhalten sich nämlich in der Praxis nicht nach dem Modell des idealen Gases, denn die Gase bestehen aus Molekülen mit einer Ausdehnung von mehr als Null. Die van-der-Waals-Gleichung kann auf verschiedene Gase, wie beispielsweise Helium, Neon und Argon, angewendet werden.


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