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Neues Flüssiggas-Projekt auf Kroatien

Nachricht vom 3.5.2011
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Zagreb – Kroatien plant, ein eigenes Flüssiggasprojekt zu starten, da das internationale Projekt Adria LNG (Liquified Natural Gas, verflüssigtes Erdgas), welches auf der Insel KrK begonnen hat, vorerst verschoben wurde. Das kroatische Wirtschaftsministerium setzte sich somit das Ziel, das Projekt selber zu leiten. Mit Hilfe des staatlichen Gaspipeline-Unternehmens Plinacro soll nun ein eigenes LNG-Terminal errichtet werden.

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Neues Flüssiggas-Projekt auf Kroatien

Neues Flüssiggas-Projekt auf Kroatien

RWE hat das Projekt verlassen



Nach Angaben der Zeitung „Vjesnik“ wurden in einigen weiteren Ländern Anfragen verschickt, ob Interesse an der Versorgung mit Gas vorhanden ist. Die Kapazität des Terminals wird erst dann festgelegt, wenn Kroatien Antworten von Tschechien, Polen, Slowenien, Ungarn und der Slowakei erhalten hat. Beim alten Projekt arbeitete die deutsche E.on Ruhrgas, die OMV, die slowenische Geoplin, und die französische Total und einige kroatische Unternehmen mit. Im Jahr 2009 verließ die deutsche RWE die Gruppe.

EBRD beteiligt sich ebenfalls an dem Projekt



25 Prozent wurde für das kroatische Konsortium vorgemerkt, welches sich erst Mitte 2010 dazu entschlossen hatte, sich an dem Projekt zu beteiligen. Gründe dafür waren u.a. innenpolitische Probleme. Die europäische Entwicklungsbank EBRD beteiligt sich ebenfalls an dem Projekt und wird darin investieren.

Redaktion Stromvergleich.de: Gerhard Solter

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