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Defekter Flüssiggastank sorgt für Feuerwehreinsatz

Nachricht vom 7.1.2011
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Freitagvormittag gegen 10 Uhr kam es an einer Shell-Tankstelle in Böblingen zu einem Großeinsatz der Feuerwehr. Der Halter eines Opel Zafira bemerkte beim Betanken seines Flüssiggastanks ein Leck. Er alarmierte augenblicklich die Feuerwehr, welche eine Vollsparrung der anliegenden Straße veranlasste. Zudem wurden neben der Tankstelle drei Fußgängerbrücken sowie der ganze umliegende Bereich für rund sechs Stunden vorsorglich geräumt.


Defekter Flüssiggastank sorgt für Feuerwehreinsatz

Defekter Flüssiggastank sorgt für Feuerwehreinsatz

Räumung des unmittelbaren Nahbereichs



In der Böblinger Innenstadt kam es am Freitagvormittag gegen 10 Uhr zu einem Großeinsatz von Polizei und Feuerwehr, nachdem ein Fahrzeughalter beim Betanken seines mit einem Flüssiggastank ausgestatteten Autos bei einer Shell-Tankstelle Gas bemerkt hatte. Er alarmierte die Einsatzkräfte, welche eine Sperrung der angrenzenden Straße sowie eine Räumung des umliegenden Nahbereichs vornahm. Anschließend war es die oberste Priorität der Einsatzkräfte, zu verhindern, dass das Gas in die Tiefgarage absank. Denn das Gas verändert seinen Aggregatzustand, wenn es beim Tanken austritt und mit der Luft in Berührung kommt. Es schwebt dann dicht über dem Erdboden. Die Schwierigkeit besteht darin, dass sich das Gas durch den kleinsten Funken entzünden könnte. Die Explosion hätte verheerende Folgen.


Spezielles Lüfter-Fahrzeug



Aufgrund der erhöhten Brisanz bei diesem Einsatz nutzten die Feuerwehrleute ein spezielles Lüfter-Fahrzeug, um das Gas zu vertreiben und somit die Explosionsgefahr zu verringern. Zudem musste das Gas aus dem Flüssiggastank des Opels herausgeholt werden. Dieser Vorgang ist nach Angaben von Feuerwehr-Einsatzleiter Marcus Winz ein Geduldspiel. Wie lange es dauert, bis der Flüssiggastank leer ist, kann nie vorher gesagt werden. In diesem Fall mussten 30 Liter Flüssiggas aus dem Tank entfernt werden. Um die Lage richtig einschätzen zu können, forderte die Feuerwehr Flüssiggas-Spezialisten aus Weil im Schönbuch an. Aus der Tiefgarage konnten die Fahrzeuge erst gut zwei Stunden, nachdem der Einsatz begonnen hatte, ausfahren. Erst dann war das Ausfahren gefahrlos möglich. Erst gegen 15 Uhr konnte der Einsatz endgültig beendet werden. In der Zwischenzeit wurde der Wagen, der mit einem Lenkradschloss ausgestattet war, aus dem unmittelbaren Gefahrenbereich neben den Zapfsäulen gebracht. Gestartet werden konnte der Opel nicht, dies hätte zu einer Flüssiggasexplosion geführt. Zwei der Feuerwehrleute klagten nach dem Einsatz über Unwohlsein, weitere Verletzte sind bislang nicht bekannt. Nach ersten Erkenntnissen sei aus dem Flüssiggastank des Opels Zafira Gas ausgetreten.

Redaktion Stromvergleich.de: Nadine Rom

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