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Großeinsatz nach Flüssiggasunfall

Nachricht vom 19.8.2010
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Am frühen Mittwochvormittag kam es auf der Autobahn A 92 zu einem schweren Unfall. Ohne Fremdeinwirkung eines anderen Fahrzeuges kam ein Gefahrgut-Transporter, der 20.000 Liter Flüssiggas geladen hatte, von der Fahrbahn ab. Die Autobahn musste für mehrere Stunden in beide Richtungen vollständig gesperrt werden, Explosionsgefahr bestand jedoch nicht. Da das Flüssiggas nicht aus dem LKW gelassen werden konnte, musste dieser in die nächstgelegene Stadt geschleppt werden.


Großeinsatz nach Flüssiggasunfall

Großeinsatz nach Flüssiggasunfall

Stundenlange Sperrung der Autobahn führte zu Staus



Der Gefahrgut-Transporter verunglückte auf der Autobahn A 92 zwischen den Anschlussstellen Dingolfing-West und Wörth. Die Unfallursache ist bislang ungeklärt. Der LKW, der 20.000 Liter Flüssiggas geladen hatte, kam von der rechten Fahrspur ab und rutschte auf den Seitenstreifen. Infolge des Unfalls traten ständig geringe Mengen Flüssiggas aus. Allerdings ergaben die Messungen der Gaskonzentration, dass keine Explosionsgefahr bestand. Vorsorglich wurden Lüfter genutzt, um das Gas in der Luft zu verteilen.



Kräne mussten LKW bergen


Dennoch musste die Autobahn in beide Fahrtrichtungen für mehrere Stunden gesperrt werden. Der Flüssiggas-Transporter mussten mit Hilfe von zwei Lastkränen geborgen werden. In dem Tank befanden sich rund 600 Liter Diesel, die vorsorglich abgelassen wurden. Das Flüssiggas konnte jedoch nicht aus dem LKW gefördert werden, da die Ventile des Flüssiggastanks defekt waren. Aus diesem Grund musste der Flüssiggas-Transporter in seine Heimatfirma geschleppt werden. Erst zwischen 14 und 15 Uhr konnte die Strecke wieder frei gegeben werden. Rund 50 Einsatzkräfte von der Feuerwehr, der Polizei sowie Beamte des Gefahrgutstrupps waren im Einsatz. Über Verletzte sind keine Angaben bekannt.

Redaktion Stromvergleich.de: Gerhard Solter

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