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Rumänien: Flüssiggas aus dem Kaukasus

Nachricht vom 19.4.2010
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Um kaukasisches Flüssiggas nach Rumänien transportieren zu können, bedarf es der Entwicklung einer Gasverflüssigungsfabrik und Flüssiggasterminals in Georgien und dem rumänischen Schwarzmeerhafen Constanta. Die Energie- und Wirtschaftsminister Rumäniens, Georgiens und Aserbaidschan haben diesbezüglich vergangene Woche in Bukarest ein Abkommen für Flüssiggastransporte aus dem Kaukasus geschlossen.

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Rumänien: Flüssiggas aus dem Kaukasus

Rumänien: Flüssiggas aus dem Kaukasus


Flüssiggas-Projekt gegenüber Nabucco-Pipeline



Hierfür soll das aserbaidschanische Gas über Georgien und das Schwarze Meer bis nach Rumänien geliefert werden. Von dort aus soll es weiter verteilt werden an Kunden und Verbraucher in der Europäischen Union. Das Projekt wird den Namen „Aserbaidschan Georgia Romania Interconnection“ (AGRI) tragen. Hierfür soll in den kommenden Monaten eine Projektgesellschaft gegründet werden. Das Projekt sei im Gegensatz zur Nabucco-Pipeline, ein von der EU gefördertes Gasprojekt, unter Umständen schneller zu realisieren und ist komplementär zu eben diesem Vorhaben. Dies sagte Rumäniens Wirtschaftsminister Videanu. Bislang sieht er aber davon ab genaue Angaben zu Gasliefermengen und Kosten des Projekts zu geben, dafür stecke es noch zu weit in den Kinderschuhen.

Redaktion Stromvergleich.de: Nadine Rom

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