Elektroautos bald kabellos laden?

22.3.2012 | Redaktion: Sylvia Hülse
Das Telefon ist schnurlos und das Internet wireless, warum sollte ein Elektroauto denn dann noch an die Steckdose müssen? Verschiedene Autohersteller wollen diese Frage bald endgültig mit „muss es nicht“ beantworten und Stromkabel überflüssig machen. Vielleicht mit der gleichen Technik, mit der elektrische Zahnbürsten geladen werden.
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Elektroautos bald kabellos laden?

Elektroautos bald kabellos laden?

Induktionsladung für den Fiat 500


Eine elektrische Zahnbürste wird nach der Benutzung geladen, indem sie in ihrer Halterung abgestellt wird. Die Technik nennt sich „Induktionsladung“ und ist die Version von Hamburgs Elektroauto-Umrüster Siri Karabag. Der erste Schritt in die richtige Richtung ist dabei schon getan, es gibt bereits einen Zulieferer für den Elektroumbau des Fiat 500, für den ein induktives Ladesystem entwickelt wurde.

Gegen eine Leasingrate von zusätzlichen 198 Euro pro Monat gibt es dem batteriebetriebenen Stadtwagen ab sofort in einem speziellen Kennzeichenhalter, hinter dem sich eine Ladespule versteckt. Das Gegenstück wird in eine kleine Säule integriert und wenn das Auto sanft gegen diese Säule rollt, fließt der Strom und lädt die Akkus – was nebenbei bemerkt absolut ungefährlich ist.

Konkurrenz ist auf der Spur


Auch Siemens, WTB Datensysteme und andere Konzerne und Firmen arbeiten bereits an entsprechenden Ladesystemen. Die Firma Plugless Power aus Virginia, USA stellte jüngst ein Nachrüstsystem vor, welches in den nächsten Monaten für 3000 Dollar zu haben sein wird.

Anders als Karabag setzen die meisten anderen Entwickler allerdings auf Spulen, die im Asphalt eingelassen sind und den Strom in eine Platte am Wagenboden indizieren. „Damit ist heute bereits eine hohe Effizienz möglich“, meint BMW-Sprecher Cypselus von Frankenberg über die Technik, die bereits in einigen Prototypen verbaut wurde.

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