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Elektroautos - Die Renaissance einer bekannten Erfindung

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Das Elektroauto ist an sich nicht neu, die ersten Modelle wurden bereits um 1820 erfunden. Allerdings wird es derzeit als eine gute und umweltschonende Alternative zu den herkömmlich angetriebenen Fahrzeugen wieder entdeckt. Das Elektroauto erfährt eine Renaissance. Die Vorteile von E-Autos, wie sie ebenfalls bezeichnet werden, liegen auf der Hand. Im Vergleich zu anderen Fahrzeugen können enorme Summen beim Tanken eingespart werden. Elektroautos werden an eine E-Tankstelle angeschlossen und müssen dann, je nach Modell, bis zu einer Stunde an die E-Zapfsäule angeschlossen bleiben. Anschließend einfach Stecker ziehen und weiterfahren. In der Regel kann ein vollständig aufgeladenes Elektroauto bis zu 100 Kilometer zurücklegen, bis es wieder aufgeladen werden muss. Aber auch die Reichweite hängt von dem jeweiligen Modell ab. Bei einer Fahrt ist jedoch zu beachten, dass das Netz der öffentlich zugänglichen Ladestationen jedoch nicht besonders dicht ist. Das heißt, vor allem vor längeren Reisen sollte man sich vorher informieren, an welchen Stellen die Möglichkeit besteht, den Akkumulatoren des Autos aufladen zu können. Im Allgemeinen gilt aber, fast alle Elektroautos können an jeder herkömmlichen Steckdose aufgeladen werden.

Mit Elektroautos ein Zeichen setzen



Einen immensen Vorteil haben Elektroautos außerdem. Sie werden mit elektrischem Strom angetrieben. Das heißt, sie stoßen an sich keine Schadstoffe in die Luft aus. Da elektrischer Strom umweltschonend oder aus fossilen Energieträgern erzeugt werden kann, haben die Fahrer eines Elektroautos jedoch nicht die Gewähr, dass sie wirklich umweltschonend unterwegs sind. Denn wird der ‚getankte‘ Strom aus fossilen Energieträgern erzeugt, dann schadet dies der Umwelt. Den Fahrern bleibt dabei die Gewissheit, dass sie durch das Fahren aber nicht auch noch zusätzlich Schadstoffe in die Luft ausstoßen.

Aber was ist eigentlich ein Elektroauto und wie funktioniert es?



Im Allgemeinen bezeichnet ein Elektroauto ein durch elektrische Energie angetriebenes Fahrzeug. Grundsätzlich kann jedes PKW-Modell als ein Elektroauto gebaut werden. Roller und Motorräder können ebenfalls mit elektrischem Strom angetrieben werden. Die Elektroautos werden grundsätzlich nach der Art unterschieden, in welcher Form ihnen die elektrische Energie zugeführt wird. Die Antriebsenergie kann über Akkumulatoren, diese Form ist am weitesten verbreitet, oder über nicht wieder aufladbare Batterien zugeführt werden. Wobei die letztere Methode eine Ausnahme bildet. Außerdem gibt es Fahrzeuge, die sowohl die elektrische Energie als auch andere Treibstoffe für den Antrieb nutzen.

In diesen Bereich gehören unter anderem Brennstoffzellenfahrzeuge und Hybridelektrokraftfahrzeuge. Ein weiteres mit Strom angetriebenes Fahrzeug ist das Solarfahrzeug, welches die elektrische Energie jedoch mit Hilfe der Solarzellen, die an der Oberfläche befestigt werden, direkt aus der Sonnenenergie gewinnt. Die Vorteile des Elektromotors gegenüber dem herkömmlichen Verbrennungsmotor sind eindeutig: der Wirkungsgrad liegt höher, der E-Motor hat eine bessere Drehmoment- und Leistungscharakteristik, der Aufbau des Antriebsstrangs ist einfacher, er verfügt über eine fast vollständig lokale Emissionsfreiheit in bezüglich Schadstoffen und Lärm. Automobilhersteller setzen wieder stärker auf das Pferd Elektromotor und bescheinigen ihm ein gutes Zukunftspotenzial.



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Wie funktioniert Stromtanken?

Als Stromtankstelle wird in der Regel eine Zapfsäule mit Lademöglichkeit bezeichnet. Elektrofahrzeuge können auf diesem Weg Ihre knappen Akkus wieder aufladen. Für gewöhnlich sind die Stromtankstellen mit einer Steckdose (230 Volt, 16 A) ausgestattet, jedoch gibt es auch mittlerweile Säulen mit Drehstromanschluss, die es ermöglichen mehrere Fahrzeuge gleichzeitig aufzuladen oder aber ein einzelnes schneller wieder auf vollen Batteriestand zu bringen.

Es gibt über 1.300 Stromtankstellen in Deutschland (Stand Juli 2010), die teilweise gebührenpflichtig und größtenteils auch kostenfrei zu nutzen. Ein spezielles Parksystem namens Park & Charge ermöglicht es, sein Auto abzustellen und gleichzeitg den Akkumulator wieder aufzuladen. Es sind quasi für Elektroautos reservierte Parkplätze auf öffentlichen Abstellflächen.

Besitzer von Elektroautos können natürlich auch einfach zuhause mit der handesüblichen Steckdose aufladen. Für den Ladevorgang wird ein Verbindungngskabel zwischen Auto und steckdose geschalten, sodass der Strom fließen kann. Für die kabelverbdinung wir ein konduktives Ladesystem für Elektrofahrzeuge laut DIN EN61851-1 verwendet.

Private Außensteckdosen mit Wechsel- oder Drehstrom sind heutzutage bislang die häufigsten genutzen "Stromtankstellen". Die Ladekabel sind allgemein verwenbar und passen in jede Steckdose und jede Stromtankstelle.

Die Ladezeiten hängen immer vom Autotyp und der Reichweite ab. Aber um einen völlig leeren Akku komplett zu laden, wird eine Zeit von ungefähr 8 Stunden veranschlagt. Mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 130 Kilometer pro Stunde kann ungefähr mit einer Reichweite von 200 Kilometern gerechnet werden. Da sind allerdings Werte, die sich stark unterscheiden können und Sie diese Informationen am besten bei dem Autohändler Ihres Vertrauens nachfragen.

Die Kosten für gebührenpflichtige Stromtankstellen werden zumeist in einem Stromtarif integriert. Der Autofahrer erhält eine Art Kundennummer zu Identifikation. Diese wird vor dem Ladevorgang eingegeben und der verbrauchte Strom wird an den Stromanbieter übermittelt, sodass der Kunde diesen in der nächsten Rechnung bezahlen kann.

Die Anschaffungskosten eines Elektroautos sind erstmal etwas kostenintensiver, aber die gesparten Kosten für den gegenüber Benzin und Diesel günstigen Treibstoff Strom machen diese Ausgabe schon nach kurzer Zeit rentabel.