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Die Anbieter Ökostrom im Detail

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Es gibt viele Anbieter Ökostrom in Deutschland. Oder zumindest solche, die sich als Anbieter Ökostrom darstellen. Denn Ökostrom ist kein fest definierter Begriff und wird daher von vielen Seiten unterschiedlich ausgelegt. Hinzu kommt, dass es Systeme gibt, die es auch Herstellern von konventionellem Strom erlauben, ihren Strom als Ökostrom zu vermarkten. Darauf wird an dieser Stelle daher kurz eingegangen, um etwas Klarheit in dieser Angelegenheit zu schaffen, sodass eine informierte Entscheidung für einen Anbieter Ökostrom möglich ist.

Es muss nicht immer das günstigste sein



Diese Einstellung sollte man insbesondere beherzigen, wenn der Wechsel zu einem Anbieter Ökostrom erfolgen soll, weil dadurch ein Nutzen für die Umwelt entstehen soll. Dieser Nutzen ist bei den Billiganbietern leider in der Regel nicht gegeben, da Preise niedrig gehalten werden, indem auf z.B. eine Förderung von neuen Anlagen zur Stromerzeugung aus regenerativen Energien verzichtet wird. Diese Förderung ist daher eines der Merkmale eines „echten“ Anbieter Ökostrom, die sich preislich aus diesem Grunde nicht im Tiefstpreissegment aufhalten.

Aber dennoch lässt sich auch mit diesen Anbietern sparen. Auch echte Anbieter Ökostrom liegen preislich unter dem Schnitt in Deutschland und sind damit auch oftmals billiger als der örtliche Grundversorger, deren Versorgung zu den Allgemeinen Tarifen häufig nicht sehr günstig ist. Wechselwillige Verbraucher können daher nicht nur sparen, sondern auch einen zusätzlichen Umweltnutzen erwirken.

Beachtet werden sollte weiterhin, dass der gewählte Anbieter Ökostrom nicht mit RECS-Zertifikaten handelt. Diese Zertifikate erlauben es dem Versorger, weiterhin seinen Strom z.B. aus Kohle- oder Atomkraftwerken zu erzeugen, diesen Strom dann aber dank der Zertifikate als Ökostrom zu verkaufen. Da diese Zertifikate häufig aus Ländern wie etwa Norwegen stammen, deren Stromerzeugung ohnehin zu über 95% aus Wasserkraft stammt, entsteht dadurch kein zusätzlicher Umweltnutzen.

Einige Anbieter Ökostrom, vor allem solche, die mit den großen Stromkonzernen verbunden sind, bieten zwar ebenfalls Strom aus erneuerbaren Energien an. Oftmals wird für diese Kunden aber lediglich Strom aus bereits abgeschriebenen, alten Wasserkraftwerken verwendet, die also ohnehin diesen Strom erzeugt hätten. Damit wird aber keine nachhaltige positive Entwicklung für die Umwelt bewirkt, da dadurch nicht weniger konventioneller Strom erzeugt wird.

Deshalb sollte zusätzlich auch darauf geachtet werden, dass der Anbieter Ökostrom, zu dem gewechselt werden soll, in den weiteren Ausbau von erneuerbarer Energie investiert, um damit nach und nach den Anteil von Strom aus erneuerbaren Energien im deutschen Stromnetz zu steigern.


Wechsel des Anbieters – einfach und ohne Risiko



Der Wechsel zu einem Anbieter Ökostrom ist einfach und risikofrei. Sorgen, dass etwa die Stromversorgung unterbrochen wird, brauchen sich nicht gemacht zu werden. Und solange bei den Vertragsdetails aufgepasst wurde oder direkt eine der anerkannten seriösen Anbieter gewählt wurde, besteht auch kein finanzielles Risiko – und selbst wenn der gewählte Versorger den Betrieb einstellen sollte, wird automatisch der örtliche Grundversorger einspringen.







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